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Louise Nevelson

5. April 2019 - 22. Juni 2019

Die Poesie der Collage

Die Galerie Thomas Modern zeigt Werke von Louise Nevelson

Nevelson gilt als eine der führenden Bildhauerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts, war eine Wegbereiterin für standortbezogene Kunst und Installationen. Schon als Jugendliche war Louise Nevelson von Kunst fasziniert,  ihr Vater ermöglichte ihr eine für die damalige Zeit fundierte Ausbildung.

„My life had a blueprint from the beginning (…) What I am saying is that I did not become anything, I was an artist”.

1931 ging sie nach München, um Schülerin bei Hans Hofmann zu werden, einem der Begründer der New York School. In Peggy Guggenheims wegweisender Ausstellung „Exhibition by 31 Women“, 1943, war sie neben Frida Kahlo und Dorothea Tanning vertreten. Nevelson erfährt Anerkennung für Ihre Skulpturen aus alten Möbelstücken und anderen Holzelementen. Diese setzte sie in ineinander geschachtelte, kastenartige Strukturen, die sie dann einfarbig schwarz, weiß oder goldfarben bemalte. Mit ihren Kompositionen erforschte Nevelson die relationalen Möglichkeiten der Skulptur und übertrug die Versachlichung der Außenwelt in eine persönliche Landschaft.

Mit der Teilnahme an der Biennale in Venedig 1962 und der documenta in Kassel 1964, 1968 gelang der „Grande Dame of Contemporary Sculpture“ der internationale Durchbruch. Das Whitney Museum, New York, widmete ihr zum 80. Geburtstag eine Retrospektive und heute ist ihr Werk in über 90 öffentlichen Sammlungen weltweit vertreten.

Eröffnung am Donnerstag, 4. April 2019, um 19 Uhr

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