Galerie Thomas

Türkenstraße 16
80333 München

+49 89 290008-0
+49 89 290008-88

Öffnungszeiten

Montag – Freitag: 9 – 18 Uhr
Samstag: 10 – 18 Uhr

Die Galerie

  • Emil Nolde - Ausstellung - 2012
  • Silke Thomas
  • Meisterwerke Modern - Ausstellung - 2019 -
  • Kunsthandel Raimund Thomas Silke Thomas
  • Munch Kirchner - Ausstellung - 2012
  • Paul Klee - Ausstellung - 2018
  • Louise Nevelson - Ausstellung - 2019
  • Paul Klee - Ausstellung - 2018
  • Galerie Thomas - Türkenstraße 16 - 80333 München
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Galerie Thomas - Türkenstraße 16 - 80333 München

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Über Uns

  • Raimund Thomas, Silke Thomas
  • Raimund Thomas

Service

Zu einer umfassenden Kunstberatung gehört Vertrauen. Aufgrund unserer langjährig etablierten Netzwerke beraten wir Sie erfahren und kompetent beim An- und Verkauf von Kunstwerken. Darüber hinaus sind wir Ihnen gerne bei jeder Aufgabe behilflich, die im Umgang mit Kunstwerken entsteht.

UNSER LEISTUNGSSPEKTRUM
  • An- und Verkauf von Kunstwerken
  • Wissenschaftliche Einordnung und Dokumentation von Werken, die uns zum Verkauf anvertraut werden
  • Werteinschätzung
  • Abwicklung für Echtheitsprüfung durch die jeweiligen Experten
  • Konzeption und Analyse von Sammlungen
  • Vermittlung zu kunsthistorischer Dokumentation und Archivierung, sowie Katalogisierung von Sammlungen
  • Vermittlung von Leihgaben aus Privatsammlungen für nationale und internationale Museumsausstellungen, sowie treuhänderische Verwaltung von Dauerleihgaben von privaten Sammlungen an Museen
  • Vermittlung von Versicherungsexperten
  • Kontakt zu Experten in Steuerfragen zu Themen wie Schenkungen, Vererbung oder Leihgaben an Museen
  • Beratung zur Rahmung, Hängung, Beleuchtung sowie zur Erhaltung und Restaurierung von Kunstwerken
  • Vermittlung von erfahrenen Kunstspediteuren für Transporte im In- und Ausland

Historie

Der gebürtige Krefelder Raimund Thomas eröffnete 1964 seine Galerie im dritten Stock der Maximilianstraße 25. Der damals 26-Jährige wollte einen Raum schaffen "für Menschen, die unkonventionell denken". Seine Grundeinstellung war es, dass eine Galerie sowohl ein Verkaufsraum ist, als auch ein Ort der Auseinandersetzung und des Gesprächs.

Die Galerie avancierte bald zu einer erstklassigen Adresse für Moderne Kunst und gehört heute zu den international führenden Vermittlern von Werken des Deutschen Expressionismus und der Klassischen Moderne. Seit 1996 führt Raimund Thomas die Galerie gemeinsam mit seiner Tochter, der Kunsthistorikerin Silke Thomas.

1960er: GRÜNDUNG

In den ersten Jahren stand die Avantgarde im Mittelpunkt des
Galerieprogramms mit Ausstellungen von Yves Klein, Piero Manzoni, Josef
Albers, Cy Twombly, Eduardo Chillida, aber auch Gerhard Richter, Joseph
Beuys, Dieter Roth, Horst Antes und Gotthard Graubner.

Auch in der Vermarktung von Kunst ging Thomas in dieser Zeit neue Wege:
Zusammen mit einer kleinen Gruppe weiterer Kollegen gehörte Raimund
Thomas 1967 zu den Gründungsmitgliedern des Kölner Kunstmarktes, dem
Vorläufer der heutigen Art Cologne.

1970er : ERWEITERUNG DES PROGRAMMS

Mitte der 1970er Jahre verlagerte sich der Fokus der Galerie Thomas
verstärkt auf die Klassische Moderne und den Deutschen Expressionismus
mit Ausstellungen von Max Pechstein, Erich Heckel und Karl
Schmidt-Rottluff oder Emil Nolde.

Ein absolutes Highlight der 1970er Jahre war die Oskar
Schlemmer-Ausstellung von 1975. Seinen Durchbruch aber erlangte Thomas,
als er 1978 eine Ausstellung mit hundert zuvor nie gezeigten Werken von
Alexej von Jawlensky präsentieren konnte.

1980er: SAMMLUNG RHEINGARTEN, GRAFFITI, A11 ART FORUM

Gleich zu Beginn des Jahres 1981 erwarb Raimund Thomas die 'Sammlung Rheingarten'. Hinter dem Decknamen verbarg sich eine der exzellentesten Expressionisten-Sammlung Deutschlands, u.a. mit Werken von Max Beckmann, Heinrich Campendonk, Lovis Corinth, Adolf Erbslöh, Lyonel Feininger, George Grosz, Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Franz Marc, Henry Moore, Otto Mueller, Edvard Munch, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff. Die Vermarktung dieser Sammlung festigte Thomas' Renommee auf dem Gebiet des Deutschen Expressionismus und der Klassischen Moderne.

Ein weiteres viel beachtetes Projekt dieser Jahre war 1984 eine Ausstellung mit den Hauptakteuren der New Yorker Graffiti-Szene. Raimund Thomas lud die New Yorker Graffiti-Künstler Daze, Noc, Lady Pink, Toxic, Crash, Seen und Zephyr – und ihren Frontmann A-One nach München ein. Vor der Galerie, auf der noblen Maximilianstraße und in direkter Nachbarschaft zu den edelsten Geschäften kam es zu einer öffentlichen Spray-Aktion.

Auch in die 1980er Jahre fällt die Gründung des A11 Art Forums. Die über 2000 qm großen Räume waren als private Kunsthalle konzipiert und wurden im März 1987 mit der Ausstellung der 'Sammlung Thomas - Kunst aus den achtziger Jahren' eröffnet. Das Spektrum der Ausstellungen reichte vom kompletten lithographischen Werk von Pablo Picasso bis hin zu Bildern der italienischen Transavangardia (Enzo Cucchi, Sandro Chia, Francesco Clemente, Nicola de Maria, Mimmo Paladino). Die 'Neuen Wilden' wie Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Salomé, Bernd Zimmer, u.a. waren neben Rupprecht Geiger, Otto Piene, Victor Vasarely genauso vertreten wie junge Künstler aus China. Joseph Beuys, der 1986 verstarb, wurde im A11 Art Forum mit einer Hommageausstellung gewürdigt. Auch Buchheims Aquarelle 'Die Tropen von Feldafing' wurden in den Räumen in der Adelgundenstraße vorgestellt. Aus wirtschaftlichen Gründen musste das A11 Art Forum im Sommer 1990 wieder geschlossen werden.

1990er: TRADITIONELLE WERTE

Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage und dem
Einbruch des Kunstmarkts 1989/1990 verlagerte sich das
Ausstellungsprogramm in den folgenden Jahren wieder auf die
traditionellen Werte der Deutschen Expressionisten und der Klassischen
Moderne.

2000 BIS HEUTE: RÜCKBLICK UND NEUANFANG

Zur Jahrtausendwende widmeten sich zwei Ausstellungen einem Rückblick auf die Moderne des 20. Jahrhunderts - Highlights in der Ausstellung 'Meisterwerke II' und die Themen-Show 'Abstraktion nach 1945'. Weitere wichtige Ausstellungen dieses Jahrzehnts umfassen Präsentationen von Farbmalern wie Henri Matisse, Sam Francis oder Ernst Wilhelm Nay. Daneben waren Themenausstellungen mit Skulpturen von Joan Miró, William Turnbull, Markus Lüpertz, u.a. zu sehen. Auch 'raumgreifende' Projekte wurden in diesen Jahren von der Galerie Thomas initiiert, so beispielsweise 2007 die Präsentation von Fernando Boteros sinnlichen Monumentalskulpturen auf der Museumsinsel in Berlin. Im Frühjahr 2009 wurde eine vielbeachtete Ausstellung von Chaim Soutine gezeigt. Im Herbst desselben Jahres zeigte die Galerie Thomas eine Einzelausstellung der Skulpturen von Alexander Archipenko.

2009 fassten Raimund Thomas und Silke Thomas den Entschluss eine zweite Galerie zu gründen, die sich der Präsentation etablierter zeitgenössischer Kunst widmen sollte. In der Türkenstraße 16, vis-à-vis der Pinakothek der Moderne, dem Türkenturm und der Sammlung Brandhorst, wurden dazu neue und großzügigere Räume angemietet. Im Oktober 2009 wurde die Galerie Thomas Modern mit Werken von Joseph Beuys, Anselm Kiefer und Cy Twombly eröffnet.

In der Maximilianstraße 25 waren ab 2009 Arbeiten bedeutender Künstler wie Fernando Botero, Hans Arp, Eduardo Chillida, Max Beckmann und Pablo Picasso zu sehen. Ein besonderer Schwerpunkt war die Gegenüberstellungen von Künstlerpersönlichkeiten, denn gerade durch den Vergleich vermittelt sich dem Betrachter ein noch tieferes Verständnis. 2010 waren es Alexander Calder und Joan Miró, deren Werke Seite an Seite gezeigt wurden. 2012 folgten dann Ernst Ludwig Kirchner und Willem de Kooning und 2013 standen sich Edvard Munch und Ernst Ludwig Kirchner gegenüber. 2014 folgte ein Huldigung der Künstlervereinigung 'Die Blaue Vier', die 1924 von Paul Klee, Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Alexej von Jawlensky gegründet wurde.

Im Jahr 2014 feierte die Galerie Thomas ihr 50. Jubiläum zusammen mit dem 5. Geburtstag der Galerie Thomas Modern. Eine rückblickende Ausstellung in den Räumen der Maximilianstraße 25 und der Türkenstraße 16 zeichnete die Geschichte der Galerie nach und ein großes Fest rundete das Jubiläum Anfang September ab.

Kurz darauf fand im Jahr 2015 ein weiterer Neuanfang statt: Die Werke der Expressionisten und der Vertreter der Klassischen Moderne zogen um von der Maximilianstraße in das mittlerweile etablierte Kunstareal in der Türkenstraße. Seitdem sind beide inhaltlichen Standbeine der Galerie - das Klassische und das Zeitgenössische - unter einem Dach vereint.