Exklusive Vertretung von Peter Halley in Deutschland

Bereits seit zehn Jahren arbeitet die Galerie Thomas Modern mit Peter Halley zusammen -
seit 2011 vertreten wir den amerikanischen Künstler exklusiv in Deutschland.

OPEN art 2011 - Christian Ude (Oberbürgermeister der Stadt München a.D.), Raimund Thomas, Peter Halley, Silke Thomas, Jörg Paal, Ann Craven (v.l.n.r.)

 


 

Ausstellungsprojekte mit Peter Halley

 

 

 

2017

PETER HALLEY
EXPLOSION

88,9 x 88,9 cm / 35 x 35 in.
Digitaldruck auf Vinyl auf Alu-Dibond, 2017
rückseitig signiert, datiert und nummeriert
Auflage 16 Exemplare + 3 A. P. + 1 E. C.
Herausgeber Galerie Thomas Modern, München, 2017
Preis: € 3.350,-

Im Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit mit Peter Halley präsentiert die Galerie Thomas Modern eine Edition mit dem Titel Explosion.

Peter Halley, The Schirn Ring, Schirn Kunsthalle 2016, © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2016, Foto: Norbert Miguletz

 

Das Motiv der 'Exploding Cell', das zu den immer wiederkehrenden Grundelementen der Bildsprache des Künstlers gehört, erscheint hier vor einem silberglänzenden Hintergrund. In einer sehr kleinen Auflage von nur 16 Exemplaren, alle vom Künstler handsigniert, datiert und nummeriert, ragen die Werke durch eine besondere und raffinierte Drucktechnik und die hochwertige Präsentation heraus. Explosion wird exklusiv nur durch die Galerie Thomas Modern angeboten.

Die 'Exploding Cell' steht bei Peter Halley in einem scheinbaren formalen und inhaltlichen Widerspruch zu den typischen geometrisch bestimmten Kompositionen seiner Gemälde. Das chaotische expressive Ausbrechen der Energie, das aus diesen farbkräftigen Darstellungen spricht, ist der genaue Gegensatz zu den streng abgegrenzten, rechtwinkligen Farbflächen der 'Cells', 'Prisons' und 'Conduits', aus welchen die malerischen Kompositionen bestehen.

Tatsächlich beschreibt auch die 'Explosion' den akuten Zustand der plötzlichen Auflösung des starren Diagrammgefüges, also der herrschenden, aufgezwungenen Ordnung, die Peter Halley in seinen Gemälden thematisiert. Die Explosion ist also ein anderer, ein neuer Zustand der starren 'Cells', und darin liegt die vom Künstler gewollte Ambivalenz der Explosion: sie ist nicht Zerstörung, sondern Befreiung. Denn plötzlich wird das geometrische Raster, das unser Leben bestimmt - von den Versorgungs- und Kommunikationsnetzen über die wabenartige Organisation von Gebäuden und Städten bis hin zu technologischen Mikronetzwerken jeder Art -, aufgebrochen und für eine andere, individuelle Gestaltung freigegeben.

 

 

2016

PETER HALLEY
SAW: A Suite of Four New Paintings
9.9. - 5.11.2016

 

Die Galerie Thomas Modern hat zur Saisoneröffnung 2016 mit der OPEN art neueste Werke von Peter Halley gezeigt. Die vier großformatigen Gemälde SAW I - IV nennt Peter Halley 'grid paintings', also 'Rasterbilder', mit welchen er seit 2014 eine neue formale Komponente in sein Schaffen einführt.

In diesen denkbar minimalen, aber großformatigen Rastern bleiben die klar abgegrenzten Farbflächen ohne Informationsgehalt oder symbolische Bedeutung. Die Farbkontraste sind zunächst die einzige Information, während die Komposition kontingent wirkt und das zugrundeliegende Ordnungsmuster oder Anordnungsschema nicht deduzierbar ist. Dennoch stellt sich die Frage, ob die Abfolge und das Größenverhältnis der Flächen zueinander nicht doch einen Code beinhalten. Halley thematisiert hier die Bedeutung und Rolle der Geometrie: ist sie ein der Welt zugrundeliegendes Muster, eine Enthüllung der geheimsten Ordnungssysteme, oder aber ein vom Menschen erdachtes, dem organischen oppositionelles, starres Erklärungsschema?

Der Kontrast zwischen der Kälte der Mathematik, der Geometrie und der Wärme der Farbe, der sinnlichen Wahrnehmung führt ins Zentrum von Halleys künstlerischer Kritik an den Beschränkungen der systematischen Vermessung und Einteilung der Welt. Er verhandelt damit zugleich eine der ältesten ästhetischen Theorien, nach der das Schönheitsempfinden von Proportionen gesteuert wird. In der Geschichte der Kunst gab es intensive und vielfältige Versuche, den mathematischen Regeln der Schönheit auf den Grund zu kommen - man muß nur an Leonardos vitruvianischen Menschen und die Bedeutung des goldenen Schnitts erinnern.

 

 

2016

PETER HALLEY auf der ART BASEL UNLIMITED
16. - 19. Juni 2016

 

Auf der Art Basel Unlimited 2016 hat die Galerie Thomas Modern eine eigens zu diesem Anlaß geschaffene große Wandinstallation mit neuen Gemälden präsentiert. Unter dem Titel Weak Force hat Peter Halley seine großformatigen 'Grid-Paintings' auf einem die 18 Meter lange Wand überziehenden ornamentalen Muster arrangiert und durch den Kontrast nicht nur eine enorme ästhetische Wirkung erzeugt, sondern zugleich seine künstlerische Befragung unserer modernen Wahrnehmungs- und Ordnungssysteme formuliert.

In seinen neuesten Werken legt Halley den Schwerpunkt auf rechteckige Farbfelder ohne Umrißlinien, wie sie in seinen sogenannten 'cells', 'prisons' und 'conduits' früherer Werke vorkommen. In diesen Bildern stellen sich Assoziationen von großformatigen Bilderpixeln ein und verweisen auf Halleys Befragung der Organisation und Konstruktion von Raum, Kommunikation und ihrer Regulierung.

Peter Halleys Grid Paintings scheinen einen widersprüchlichen Kommentar auf die die Wand überziehenden Muster explodierender Farbzellen zu geben, die gleichzeitig sichtbar sind und verweisen damit auch auf eine zeitliche Struktur. Es bleibt unklar, ob die Gemälde sich auf ein Detail im Zeitablauf oder der Farbkombination beziehen oder ob es sich um eine zufällige Auswahl handelt, die dem Betrachter eine bestimmte Sichtweise aufzwingt. Auch wenn die strengen Regeln der Komposition klar ersichtlich sind, zeigt Peter Halley zugleich, wie die Hierarchie der Information die Regeln der Wahrnehmung beeinflußt.

Indem er die konventionellen Erwartungen an Darstellung und Hintergrund (oder an Bild und Wand) auf den Kopf stellt, verbindet Peter Halley ironisch die sonst getrennten historischen Strömungen von geometrischer Abstraktion, abstraktem Expressionismus und Pop Art. Damit weist er deutlich auf die Fragilität hin, die in der scheinbaren Solidität dessen liegt, was wir konstruieren.

 

 

2014

PETER HALLEY
23.5. - 19.7.2014

 

Anknüpfend an die viel beachtete Ausstellung seiner 'Prisons' und 'Cells' in der Galerie Thomas Modern im Herbst 2011 haben wir im Sommer 2014 die neuesten Arbeiten Peter Halleys direkt aus seinem Studio in New York präsentiert.

Peter Halley entwickelt hier sein Hauptmotiv der 'Prisons' weiter. Er öffnet die gewohnt geschlossene Bildstruktur und verzichtet weitgehend auf die kompakte, symmetrische Anordnung. In diesen Arbeiten lässt Halley die 'Prisons' innerhalb eines Bildes auf neue, spielerische Weise miteinander korrespondieren. Nicht alle 'Cells' sind miteinander verbunden, einige lässt der Künstler nun völlig frei im Raum schweben.

Für seine aufsehenerregenden Leinwände benutzt der Künstler sowohl Acrylfarben, als auch fluoreszierende Industriefarben mit Reliefpartikel vermischt, die auf den Bildern eine körnige, rauhe Oberflächenstruktur bilden. Seit vielen Jahren befasst er sich in seinen Gemälden mit "der Geometrisierung des sozialen Raums in der Welt, in welcher wir leben" (Halley), indem er die Formensprache von geometrischen Zeichen, wie Gefängnisgitter (Prison) und Zellen (Cell) zueinander in Beziehung setzt. Neben der Malerei setzt sich Halley als Autor mit soziologisch-philosophischer Theorie auseinander. Geboren 1953 in New York City, zählt Halley heute zu den bemerkenswertesten US-Konzept-Künstlern seiner Generation.

Blick hinter die Kulissen bei den Dreharbeiten zum Ausstellungsfilm

 
Parallel zur Ausstellung in der Galerie Thomas Modern hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena vom 10. Mai bis 27. Juli 2014 die Ausstellung PETER HALLEY 'PRISONS' im Alten Straßenbahndepot in Jena gezeigt. Zu Besuch war u.a. Frank Stella.

Jörg Paal, Prof. Dr. Martin S. Fischer, Frank Stella, Dr. Barbara Happe, Peter Halley und Ann Craven (v.l.n.r.)

 

 

2011

PETER HALLEY
9.9. - 19.11.2011

 

Mit der Einzelausstellung von Peter Halleys Arbeiten begann 2011 die Exklusivvertretung des US-amerikanischen Künstlers durch die Galerie Thomas Modern in Deutschland. Neben den aktuellsten Gemälden von Peter Halley konnten wir auch eine wandgroße Installation mit digitalen Drucken zeigen, die speziell von ihm für die Galerie Thomas Modern geschaffen wurde.

 

 

 

2008/2009

JOSEF ALBERS · DONALD JUDD · PETER HALLEY
6.11.2008 - 19.01.2009

 

Drei Künstler unterschiedlicher Generationen und Herkunft, die eines offensichtlich verbindet: Ihre Auseinandersetzung mit Farben und geometrischen Formen.

Der jüngste der drei Vertreter der abstrakten Kunst, Peter Halley, bezieht sich in seinen Arbeiten sowohl auf Albers als auch auf Judd. Seine Werke verbinden intensive Farbflächen mit räumlichen Strukturen, was sich vor allem in seinem Experimentieren mit verschiedenen Materialien und der kreativen Oberflächengestaltung seiner Mischtechniken auf Leinwand niederschlägt. Halleys Arbeiten tragen die Tradition seiner beiden Vorreiter, Albers und Judd, ins 21. Jahrhundert.

 


 

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