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Musikalischer Hochgenuss in der Galerie Thomas

Ende November haben SNP Schlawien Partnerschaft mbB, PLAN WERK und Piano Fischer zu einem Stiftungskonzert für junge Künstler in die Galerie Thomas geladen.

Auf der Bühne brillierten an diesem Abend Marie Sophie Hauzel (Klavier, Jahrgang 2000), Ziyu He (Geige, *1999) und Ziming Ren (Klavier, geboren 1996).

Dem begeisterten Publikum wurde ein anspruchsvolles Programm mit Werken u.a. von Bach, Beethoven, Liszt und Messiaen geboten, das in einer Sonate für Violine und Klavier (A-Dur, op. 120) von César Franck gipfelte. Ob solistisch oder im Duett konnten die drei jungen Musiker ihre außergewöhnliche Klasse unter Beweis stellen, von der auch die imposante Anzahl namhafter Preise zeugt, die sie bereits in ihrem jungen Alter gewinnen konnten. Zahlreiche Einladungen zu internationalen Wettbewerben führten die Drei außerdem nach Europa, Asien und die USA.

Jüngst hatte Harald Eggebrecht in der Süddeutschen Zeitung den 18-jährigen Violinisten Ziyu He sogar als „eines der größten Talente unserer Zeit, musikalisch und technisch souverän, und brennend von jugendlichem Feuer“ geadelt (25. November 2017).

Die Zuhörer im voll besetzten Saal bedachten das Trio mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations.

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Das Robert Indiana Werkverzeichnis erscheint voraussichtlich im Sommer 2018

Das RI Catalogue Raisonné sammelt Informationen zu allen bekannten Bildern und Skulpturen in öffentlichen und privaten Sammlungen, um sie in das bald erscheinende Werkverzeichnis aufzunehmen.

Mit einem geplanten Erscheinungstermin im Sommer 2018 wird diese wissenschaftliche Publikation eine umfassende Dokumentation jedes bekannten Werkes zusammen mit jeweils einer farbigen Reproduktion beinhalten.

Alle Informationen, die mit den Besitzverhältnissen der Werke in Zusammenhang stehen, werden streng vertraulich behandelt und nur zu Recherche- und wissenschaftlichen Zwecken verwendet. Wünsche nach Anonymität werden natürlich respektiert.

Besitzer von Bildern und Skulpturen von Robert Indiana können die RI Catalogue Raisonné LLC kontaktieren:
420 Lexington Avenue, Suite 2450, New York, NY 10170
Tel. +1-646-489 1388
www.robertindiana.com
info@robertindiana.com

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'Brückenschlag. Gerlinger + Buchheim'

Ausstellung im Buchheim Museum vom 28. Oktober 2017 bis 25. Februar 2018

Die Sammlung „Die Maler der Brücke" von Hermann Gerlinger kommt ins Buchheim Museum! Die Sammlungen Buchheim und Gerlinger ergänzen sich auf das Trefflichste. Buchheim kann mit glanzvollen frühen Hauptwerken der Brücke-Künstler punkten. Gerlinger erschließt das Thema systematisch in seiner gesamten historischen Tiefe und in der gesamten Breite der Gattungen. Die immer noch wachsende Sammlung umfasst mehr als 1.030 Titel, darunter Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken, Dokumente, Skulpturen, Kunsthandwerk und derzeit 48 Gemälde der Brücke-Künstler. Mit dem Umzug der Bestände des Würzburger Sammlers nach Bernried und die Zusammenführung mit der Sammlung Buchheim wird die Bedeutung des Buchheim Museums als Hauptmuseum des deutschen Expressionismus in Süddeutschland weiter ausgebaut. Es kann nun seinen Schwerpunkt „Brücke" mit mehr als 2000 Werken der 1905 in Dresden gegründeten Künstlergruppe belegen. Die Ankunft wird mit der Auftaktausstellung 'Brückenschlag. Geringer + Buchheim' – einer großen monografischen Zusammenschau beider Sammlungen zum Thema „Brücke“ – gewürdigt.

Abbildung:
Ernst Ludwig Kirchner, Signet der Künstlervereinigung Brücke, 1905, Holzschnitt, Sammlung Hermann Gerlinger

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Pia Fries erhält Gerhard-Altenbourg-Preis 2017

Die Malerin Pia Fries erhält den Gerhard-Altenbourg-Preis. Damit geht der Preis 2017 erstmals an eine Frau.

Pia Fries wird als erste Künstlerin mit dem Gerhard-Altenbourg-Preis im Lindenau-Museum in Altenburg geehrt. Der Gerhard-Altenbourg-Preis wird 2017 zum zehnten Mal vergeben.

Die Preisverleihung und die Eröffnung der Ausstellung 'Vier Winde' von Pia Fries finden am Sonntag, 12. November 2017, um 11 Uhr statt.

In Altenburg präsentiert Pia Fries neben neuen Arbeiten Werkgruppen aus den letzten drei Jahrzehnten, darunter eine Bilderserie, die in Auseinandersetzung mit Maria Sibylla Merian entstanden ist. Über Siebdrucke mit Fragmenten aus Merians Bildern setzt die Künstlerin ihre mannigfaltigen Farben und vegetabilen Formen - ein Verfahren, das auch in einer anderen Werkgruppe zu Hendrick Goltzius' berühmten 'Himmelsstürmern' Anwendung fand, die ebenfalls zu sehen ist. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Arbeiten auf Papier, die in ihrer ganzen Breite präsentiert werden.

Begleitend zur Ausstellung werden Werke aller bisherigen Preisträger zu sehen sein - so von Carlfriedrich Claus (1998), Walter Libuda (2000), Roman Opalka (2002), Markus Raetz (2004), Lother Böhme (2006), Cy Twombly (2008), Micha Ullman (2010), Michael Morgner (2012) und Olaf Holzapfel (2014).

Zur Ausstellung erscheint auch ein Katalog zum Preis von 20 Euro (ISBN 978-3-86104-146-7).

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
Donnerstag, 25. Januar 2018, 18.30 Uhr
Im Gespräch Prof. Dr. Wolfgang Holler (Generaldirektor Museen der Klassik Stiftung Weimar) und die Gerhard-Altenbourg-Preisträgerin Pia Fries

Führungen
Donnerstag, 16. November 2017, 18.30 Uhr
Sonntag, 14. Januar 2018, 15 Uhr
Donnerstag, 8. Februar 2018, 18.30 Uhr

Abbildungen:
Pia Fries, Corpus transludi, Acrylfarbe und Siebdruck auf Steinpapier auf Holz, 59,2 x 50 cm, Foto: Hans Brändli, VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Pia Fries, wesselin, 2005, 170 x 200 cm, Ölfarbe und Siebdruck auf Holz, Foto: Hans Brändli, VG Bild-Kunst, Bonn, 2017

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Plateau München 2017

Rund 45 Galerien und Institutionen öffnen am 27. Oktober bis 21 Uhr und am 28. Oktober von 11 bis 18 Uhr ihre Türen.

 

Auch wir nehmen am Plateau teil und zeigen im Rahmen der Botero-Ausstellung den Film 'Fernando Botero - Geboren in Medellin' von Peter Schamoni.

Als Veranstaltungshinweis sei die Gesprächsrunde in der Gartenlounge des Hotels Bayerischer Hof am 28. Oktober, um 19 Uhr genannt. Hier diskutieren Silvie Aigner (Parnass), Heike Grossmann (Galerie Thomas), Prof. Stephan Huber (AsbK München) und Hans-Peter Wipplinger (Leopold Museum, Wien) über das Thema 'Zu viel Kunst?!?' (Moderation: Heinz Schütz).

http://www.plateau-muenchen.de/

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Galerie Thomas Modern auf der Paper Positions Munich

Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe von Paper Positions in Berlin wird die Kunstmesse vom 27. bis 29. Oktober 2017 auch in München stattfinden.

In der zentral gelegenen Alten Bayerischen Staatsbank präsentieren 34 internationale Galerien ihre aktuell prägnantesten Positionen aus zeitgenössischer und moderner Kunst mit Fokus auf dem Material Papier.

Die Galerie Thomas Modern zeigt drei ihrer jungen Künstler, die sich alle dem Material Papier verschrieben haben: Simon Schubert, Martin Spengler und Andreas Kocks.

Geöffnet ist die Paper Positions am 27. und 28. Oktober von 11 bis 19 Uhr, am 29. Oktober von 11 bis 18 Uhr.
Eintritt: 15 Euro

https://www.paperpositions.com/

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Neue Werkverzeichnisse zu den Gemälden und Zeichnungen von Max Beckmann

Zurzeit entstehen neue, komplette Werkverzeichnisse zu den Gemälden und Zeichnungen von Max Beckmann (1884-1950).

Das Werkverzeichnis der Gemälde wird von Dr. Anja Tiedemann (tiedemann@beckmann-catalogue-raisonne.org) bearbeitet und ist der Initiative und Finanzierung der Kaldewei Kulturstiftung zu verdanken. Das Verzeichnis der Zeichnungen wird von Dr. Stephan von Wiese (vonwiese@beckmann-zeichnungen.org) und Hedda Finke (finke@beckmann-zeichnungen.org) erarbeitet und von der Gerda Henkel Stiftung und privaten Förderern unterstützt.
Beide voneinander unabhängige, jedoch aufeinander abgestimmte Projekte sollen im Jahr 2020 abgeschlossen sein. Dabei sind die Autoren auf Auskünfte über aktuelle Standorte, Provenienzen und Ausstellungsgeschichte angewiesen. Falls Sie über weiterführende Informationen verfügen, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, freuen sich die Verantwortlichen über eine Kontaktaufnahme.
www.beckmann-catalogue-raisonne.org / www.beckmann-zeichnungen.org

Abb.
Brücke am Strand von Rimini (Detail), 1928, Kohle auf Maschinenbütten, 49,7 x 65 cm, Museum der bildenden Künste Leipzig, Dauerleihgabe aus dem Nachlass Mathilde Q. Beckmann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

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"Boterosutra" im Museum Moderner Kunst Wörlen Passau

Das Museum Moderner Kunst Wörlen in Passau zeigt den Zyklus „Boterosutra“. Das „Boterosutra“ wird damit erstmals – nach der Präsentation in der Schweiz und Frankreich – in Deutschland gezeigt. Ausgestellt werden insgesamt rund 70 Werke. Der Zyklus entstand im Jahr 2013.

Seinem Zyklus zum Thema „Die Liebeskunst des Kamasutra“, betitelte er als „Boterosutra“. Auslöser für die Beschäftigung mit dem Thema Kamasutra war nach seinen eigenen Angaben die Ausgabe des Buches, die ihm von einem Freund zugeschickt wurde. „Meine Absicht bestand nicht darin, ein Handbuch für den Liebesverkehr zu liefern, sondern mit Hilfe subtilen Modellierens Kunst hervorzubringen. Die Rhythmik der Linienführung und die Leuchtkraft der Formen, die sich mit einem Minimum an Schatten begnügten, sollten die Vorstellung von Volumen und Sensualität hervorbringen“, sagt der Künstler.

Zu sehen sind Werke auf Papier in Mischtechnik, Ölgemälde auf Leinwand und Skulpturen.

http://www.mmk-passau.de/

Abbildungen: 'Boterosutra 52' und 'Boterosutra Sculpture 2', © Fernando Botero 2017 | Courtesy Museum Moderner Kunst - Wörlen, Passau

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Die Galerie Thomas im Monocle Travel Guide Munich

Die Galerie Thomas und die Galerie Thomas Modern sind im neuen Band "Munich" der Monocle Travel Guide-Serie vertreten!

Den Monocle Travel Guide Munich gibt es hier!

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Blaues Land und Großstadtlärm im Franz Marc Museum

Mit den Bildern des Expressionismus verbinden wir feste Vorstellungen: Wir lieben ihre Farbintensität, ihre verzerrten Perspektiven, die Spontanität des malerischens Duktus und ihre emotionale Ausdrucksstärke. Auch die Themen und Motive kennen wir.

Die Ausstellung „Blaues Land und Großstadtlärm” versucht eine neue Perspektive auf den deutschen Expressionismus zu gewinnen, indem sie die Bilder mit zeitgenössischer Literatur konfrontiert. Denn auch die Texte von Robert Musil, Franz Kafka und Alfred Döblin, Thomas oder Heinrich Mann handeln vom Aufbruch in die Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Malerei wie Literatur sind geprägt von einem neuen Tempo, es geht um Gewinner und Verlierer, um Technisierung und Materialismus.

Grundlage dieser Präsentation ist ein Dialog zweier Sammlungen, Werken der Fondazione Braglia aus Lugano und Exponaten aus der Sammlung des Franz Marc Museums, die seit Anfang 2017 als Dauerleihgabe auch die Sammlung der Stiftung Ahlers Pro Arte zum Expressionismus umfasst.

Der Schwerpunkt der Sammlung der Fondazione Braglia liegt auf der Kunst des „Blauen Reiters”, mit Werken Paul Klees, August Mackes, Wassily Kandinskys und Gabriele Münters. Sie umfasst darüber hinaus wichtige Arbeiten von Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner und Lyonel Feininger. Ihre Perspektive auf den deutschen Expressionismus ist von der Vorliebe für Farbintensität, Poesie und erzählerische Elemente geprägt. Sie blendet Momente von Melancholie, Depression oder Verzerrung weitgehend aus.

In Gegenüberstellung mit der Sammlung des Franz Marc Museums werden diese charakteristischen Aspekte des deutschen Expressionismus berücksichtigt, so dass einerseits ein abgerundetes Bild entsteht, andererseits viele, bisher in der öffentlichkeit kaum präsentierte Exponate gezeigt werden können.

Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Oktober 2017 im Franz Marc Museum in Kochel am See zu sehen.

Abbildung:
Wassily Kandinsky - Murnau - Zwei Häuser, 1908
Öl auf Karton, 32,5 x 44,5 cm
Fondazione Gabriele e Anna Braglia, Lugano
Foto: Christoph Münstermann

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Heinz Mack erhält Moses-Mendelsohn-Medaille

Der ZERO-Mitbegründer, Heinz Mack, wird mit der diesjährigen Moses-Mendelsohn-Medaille ausgezeichnet. Der 86-Jährige erhält die Auszeichnung für seine Bemühungen, künstlerisch an die Schicksale verfolgter und ermordeter Menschen zu erinnern.

Als „existenzielles Schlüsselerlebnis“ für die Auseinandersetzung mit der Holocaust nennt Mack den Moment, in dem er - im Alter von 15 Jahren - das erste Mal Bilder aus Auschwitz gesehen hat.   

Die Moses-Mendelsohn-Medaille wird seit 1993 für Bemühungen um Toleranz, Völkerverständigung und deutsch-jüdische Freundschaft vergeben. Die Medaille wird von der Moses Mendelssohn Stiftung in Erlangen in Zusammenarbeit mit dem Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum und der Halberstädter Moses Mendelssohn Akademie verliehen. Zu den Preisträgern gehören unter anderem Ignatz Bubis, Daniel Barenboim, Friede Springer, Avi Primor und Hubert Burda.

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Nolde im Buchheim Museum

Anlässlich des 150. Geburtstages von Emil Nolde waren die Werke unserer Ausstellung "9x Emil Nolde" im August als Leihgaben im Buchheim Museum in Bernried zu sehen.

Ab sofort präsentieren wir Ihnen die Aquarelle wieder in unserem Nolde-Kabinett in der Galerie Thomas. Details zur Ausstellung und den Werken finden Sie hier.

Bis 15. Oktober 2017 zeigt das Buchheim Museum außerdem die Ausstellung "Nolde. Die Grotesken".

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"Das Skizzenbuch. Glücksfall der Kunstgeschichte" von Prof. Dr. Dr. Gerd Presler ist erschienen!

Erste umfassende Darlegung (192 Seiten) der Bedeutung des Skizzenbuches im schöpferischen Prozess: "Am Anfang". Erfasst sind 26 Positionen zwischen Degas und Rainer, Munch, Beckmann und Kirchner, Baumeister, Schlemmer, Mitchell und Thek.

Dabei zeigt sich, dass hier etwas anderes stattfindet als "Vorbereitung", "Vor-Läufiges". Künstlerinnen und Künstler haben das Skizzenbuch geschätzt als jenen Bereich, in dem sie ihre einsamsten, zugleich aufregendsten Stunden verbrachten. Die erste Begegnung mit dem Bildgegenstand birgt für den schöpferischen Menschen ein besonderes Erleben, das er mit niemandem teilen kann und will. Das Skizzenbuch und jedes einzelne Skizzenbuchblatt besitzen damit eine heftige Exklusivität. Bezeichnend ist, dass Künstlerinnen und Künstler ihre Skizzenbücher oder einzelne Skizzenbuchblätter nur sehr selten verkauften: Zu privat - zu kostbar.

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9x Emil Nolde

Anlässlich des Geburtstages von Emil Nolde, der sich im August dieses Jahres zum 150. Mal jährt, feiern wir den norddeutschen Künstler mit der Herausgabe eines kleinen Katalogs. In dieser besonderen Ausgabe unserer Reihe 9x präsentieren wir neun Aquarelle des expressionistischen Künstlers, die zwischen 1910 und 1940 entstanden sind.

Bereits in der allerersten Ausstellung der Galerie Thomas im Jahr 1964 fanden zwei Nolde-Aquarelle ihren Platz an den Wänden. In den vergangenen über 50 Jahren folgten diverse Ausstellungen - sowohl mit Bildern als auch mit Aquarellen des Künstlers. Zu seinem Geburtstag möchten wir Nolde, der als einer der größten Aquarellisten des vergangenen Jahrhunderts gilt, mit einer farbenprächtigen Auswahl seiner meisterhaften Aquarelle würdigen.

In seiner Aquarellkunst verstand es Nolde, wie kaum ein anderer, sich in besonderer Weise auszudrücken. Nie weit vom Meer entfernt lebend, lag Nolde die weite, flache und karge Landschaft weiner nordischen Heimat am Herzen. Diese setzte er durch stimmungsvolle Farbigkeit in Szene. Das Naturschauspiel aus raschen Wetterumschwüngen an der See und die verschiedenen Gesichter der Jahreszeiten ließ er in seine dramatischen Aquarelle einfließen. Es entstanden leuchtende Marsch- und Meerlandschaften unter orange-roten und grünen, rasanten Wolkenformationen. Inmitten dieser Landschaften entdeckte Nolde die Farbe, die zum wichtigsten Mittel seines künstlerischen Ausdrucks wurde.

Neben den landschaftlichen Darstellungen waren immer auch Menschen ein großes Thema in Noldes Schaffen. Sein Interesse am Menschen spiegelte sich vielfach in Porträts wider. Drei seiner Frauenköpfe, zwischen 1910 und 1920 entstanden, sind in diesem Katalog versammelt.

Immer spielten ebenso Figuren-Kompositionen eine wichtige Rolle, die weniger der Wirklichkeit und mehr der Fantasie des Künstlers entsprangen - Naturereignis und tiefe persönliche Empfindung wurden hier künstlerisch vereint.

Und schließlich waren es die lebendigen Blumenstilleben, die den Künstler fast ununterbrochen bis zu seinem Tod begleiteten. All diese wichtigen Themen Noldes finden sich beispielhaft in den neun Aquarellen wieder.

Download Katalog 9x Emil Nolde

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Rebecca Horn erhält Wilhelm-Lehmbruck-Preis

Rebecca Horn wird als erste Frau mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg geehrt, der zu den international renommiertesten Auszeichnungen für Bildhauerinnen und Bildhauer gehört. Die Auszeichnung würdigt die Künstlerin für ihr Lebenswerk, mit dem sie die Skulptur des 20. und 21. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat.

Als Bildhauerin, Zeichnerin, Literatin, Filmemacherin, Video-, Installations- und Performancekünstlerin hat Rebecca Horn in den letzten Jahrzehnten ein umfassendes und stringentes Werk geschaffen, das eine eigene Poesie des Mechanischen entwirft.

Die Jury würdigt Rebecca Horn „als eine der eigenwilligsten, innovativsten und experimentierfreudigsten Künstlerinnen Deutschlands, deren Werk internationale Anerkennung genießt. Sie entwickelt in ihren Arbeiten von den 1960er Jahren bis heute ein ebenso komplexes wie unverwechselbares Werk, in dem es um die existentiellen Bedingungen des Menschenseins geht. [...]"

Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis wurde von 1966 bis 2006 alle fünf Jahre von einer Fachjury verliehen, um das Werk des in Duisburg geborenen Bildhauers Wilhelm Lehmbruck (1881–1919) lebendig zu halten und um zeitgenössische, international bedeutende Bildhauerinnen und Bildhauer für ihr Gesamtwerk zu würdigen. Zu den Trägern des Wilhelm-Lehmbruck-Preises gehören die Künstlerpersönlichkeiten Eduardo Chillida, Norbert Kricke, Jean Tinguely, Claes Oldenburg, Joseph Beuys, Richard Serra, Richard Long, Nam June Paik und, zuletzt, Reiner Ruthenbeck, die mit ihrem Werk einen festen Platz in der jüngeren Kunstgeschichte einnehmen.


(Installationsshot der Ausstellung "Rebecca Horn - Black Moon Mirror", 2014-15)

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Kunstareal-Fest 2017

Am 24. und 25. Juni 2017 findet das 3. Kunstareal-Fest statt. Alle Institutionen im Kunstareal laden unter dem Motto "Denkanstöße" mit einem vielfältigen Programm zum Flanieren und Anschauen ein.

Auch die Galerie Thomas und die Galerie Thomas Modern öffnen am Wochenende ihre Pforten - am Samstag, wie gewohnt, zwischen 10 und 18 Uhr und am Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr. Neben unserer aktuellen "Adolf Luther"-Ausstellung zeigen wir auch ausgewählte Werke der Klassischen Moderne und des Deutschen Expressionismus.

Hier geht es zur Webseite des Kunstareals und zum Kunstareal-Fest-Magazin!

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www.galerie-thomas.de jetzt in neuem Gewand

Endlich hat das Warten ein Ende! Gehen Sie auf Entdeckungsreise auf unserer neuen Webseite!

Unsere neue Homepage bietet ab sofort spannende neue Features, ein ansprechendes Design, eine Nutzer-freundliche Bedienung, viele interessante Informationen ... und jede Menge Kunst.

Viel Spaß beim Surfen!

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Die Galerie Thomas ist 2017 auf der Frieze Masters in London vertreten

Als eine der führenden internationalen Galerien für den Deutschen Expressionismus und die Klassische Moderne freut sich die Galerie Thomas, auf der Frieze Masters eine Sonderausstellung zu präsentieren, die das Werk von Alexander Calder und Joan Miró in den Mittelpunkt stellt.

Calder und Miró trafen sich zum ersten Mal 1928 in Paris und blieben bis zum Tod Calders im Leben des jeweils Anderen präsent. Ihre Freundschaft förderte einen künstlerischen Dialog an der Grenze zwischen Physik und Poesie, eine Kommunikation der frei schwebenden Formen.

Verwandt in der kompositorischen, formalen und ästhetischen Herangehensweise, zeugen ihre jeweiligen Oeuvres von der Suche nach einer neuen Sprache in der Kunst, die zugleich die Einflüsse der Klassischen Moderne und die surrealistischen Errungenschaften berücksichtigt.

Der künstlerische Dialog wird in den Gemälden, Skulpturen und Werken auf Papier beider Künstler am Stand der Galerie Thomas auf der Frieze Masters 2017 sichtbar.

Alexander Calder (1898 - 1976) gehört zu den innovativsten Schöpfern Kinetischer Kunst im 20. Jahrhundert. Als Calder 1926 in Paris weilte, begann er, Skulpturen aus Draht zu schaffen. Er folgte dem Zeitgeist, indem er sich bei seinen Werken auf Bewegung und Zeit konzentrierte. Er war der erste Künstler, der seine ästhetischen Prinzipien auf diesen Elementen aufbaute.

Durch das Zusammentreffen mit den Surrealisten um André Breton veränderte sich das Werk von Joan Miró (1893 - 1983) grundlegend. Schritt für Schritt entwickelte Miró seine charakteristische bildhafte Sprache, voll von traumhaften und fantastischen Wesen. Ausgehend von dieser reichen Vorstellungskraft und poetischen Vision ersann der Künstler seinen eigenen Bildkosmos.

"Warum muss Kunst statisch sein? Der nächste Schritt ist die bewegliche Skulptur." - Alexander Calder

Mehr zu den Messen

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Galerie Thomas im Social Web

Die Galerie Thomas und die Galerie Thomas Modern sind auch in den sozialen Netzwerken zu finden. Neben YouTube, Facebook und Twitter, wo wir bereits seit einiger Zeit Informationen zur Verfügung stellen, gibt es seit kurzem auch einen Instagram-Account.

Um den vielen nicht-deutschsprachigen Followern die Möglichkeit zu geben, sich auch über uns und unsere Aktivitäten auf dem neuesten Stand zu halten, wird der Instagram-Account in englischer Sprache geführt. Twitter bleibt deutschsprachig, Facebook versorgt Sie zweisprachig mit Informationen!

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Franz Erhard Walther mit "Goldenem Löwen" der Biennale in Venedig ausgezeichnet

Franz Erhard Walther ist auf der Kunst-Biennale in Venedig als bester Künstler mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden.

Walther verbindet in seinem Werk eine grundlegende Befragung des Begriffs der Skulptur mit einer Betonung des Entstehungsprozesses. Auch wenn seine Arbeiten in ihrer Einfachheit und reduzierten Form an den Minimalismus erinnern, geht es Walther um einen anderen Ansatz. Er versteht seine Objekte als Arbeitsmaterialien, die zur Auslösung von Grunderfahrungen nutzbar sind. Die Betrachter treten mit dem Werk über sogenannte Werkhandlungen in aktiven Dialog, was die traditionelle Auffassung von Betrachter und Werk verändert und zu einem "anderen Werkbegriff" (Walther) führt.

Die Frankfurter Künstlerin Anne Imhof erhielt den Hauptpreis für den besten nationalen Beitrag, den deutschen Pavillon.

Mehr zu Franz Erhard Walther

Kulturschutzgesetz in Kraft

Trotz großer Proteste ist das umstrittene Kulturgutschutzgesetz seit August 2016 in Kraft. Sollten Sie Fragen oder Bedenken haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

 

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A. R. Penck ist gestorben

Die Galerie Thomas Modern trauert um den vielseitigen Künstler A. R. Penck, der am 2. Mai 2017 im Alter von 77 Jahren in Zürich verstorben ist.

A.R. Penck war das Pseudonym des Künstlers Ralf Winkler und seine listige Antwort auf die dogmatische Kulturpolitik der DDR und die von ihm erlittenen Schikanen als ehemaliger Bürger und Künstler. Zeitgleich verweist es auf einen, von ihm sehr verehrten, gleichnamigen Geomorphologen.

Anfang der 1960er Jahre erhielten erstmals Pencks stark schematisierte, an prähistorische Höhlenmalereien erinnernde Figuren Einzug in sein Werk. Diese archaischen Figuren und symbolhaften Zeichen wurden von nun an Hauptmerkmal seiner farbenfrohen Bild- und Formensprache, die er auch auf seine Plastiken übertrug.

1980 wurde Penck ausgebürgert, zog in die BRD und lehrte von 1989 bis 2005 als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Penck stellte mehrmals auf der documenta und der Biennale in Venedig aus.

A. R. Penck starb am 2. Mai 2017 im Alter von 77 Jahren in Zürich.

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Der Highlights-Katalog ist erschienen!

Druckfrisch! Der Katalog 'Highlights 2017' ist erschienen!

Bestellen Sie den Print-Katalog hier oder werfen Sie einen Blick in die Online-Version.
Viel Spaß beim Schauen und Lesen!

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Online-Katalog zur Ausstellung "August Macke - Aus der Nähe"

Zur Ausstellung "August Macke - Aus der Nähe" ist gerade ein Online-Katalog erschienen!

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