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Rebecca Horn erhält Wilhelm-Lehmbruck-Preis

Rebecca Horn wird als erste Frau mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg geehrt, der zu den international renommiertesten Auszeichnungen für Bildhauerinnen und Bildhauer gehört. Die Auszeichnung würdigt die Künstlerin für ihr Lebenswerk, mit dem sie die Skulptur des 20. und 21. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat.

Als Bildhauerin, Zeichnerin, Literatin, Filmemacherin, Video-, Installations- und Performancekünstlerin hat Rebecca Horn in den letzten Jahrzehnten ein umfassendes und stringentes Werk geschaffen, das eine eigene Poesie des Mechanischen entwirft.

Die Jury würdigt Rebecca Horn „als eine der eigenwilligsten, innovativsten und experimentierfreudigsten Künstlerinnen Deutschlands, deren Werk internationale Anerkennung genießt. Sie entwickelt in ihren Arbeiten von den 1960er Jahren bis heute ein ebenso komplexes wie unverwechselbares Werk, in dem es um die existentiellen Bedingungen des Menschenseins geht. [...]"

Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis wurde von 1966 bis 2006 alle fünf Jahre von einer Fachjury verliehen, um das Werk des in Duisburg geborenen Bildhauers Wilhelm Lehmbruck (1881–1919) lebendig zu halten und um zeitgenössische, international bedeutende Bildhauerinnen und Bildhauer für ihr Gesamtwerk zu würdigen. Zu den Trägern des Wilhelm-Lehmbruck-Preises gehören die Künstlerpersönlichkeiten Eduardo Chillida, Norbert Kricke, Jean Tinguely, Claes Oldenburg, Joseph Beuys, Richard Serra, Richard Long, Nam June Paik und, zuletzt, Reiner Ruthenbeck, die mit ihrem Werk einen festen Platz in der jüngeren Kunstgeschichte einnehmen.


(Installationsshot der Ausstellung "Rebecca Horn - Black Moon Mirror", 2014-15)

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Kunstareal-Fest 2017

Am 24. und 25. Juni 2017 findet das 3. Kunstareal-Fest statt. Alle Institutionen im Kunstareal laden unter dem Motto "Denkanstöße" mit einem vielfältigen Programm zum Flanieren und Anschauen ein.

Auch die Galerie Thomas und die Galerie Thomas Modern öffnen am Wochenende ihre Pforten - am Samstag, wie gewohnt, zwischen 10 und 18 Uhr und am Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr. Neben unserer aktuellen "Adolf Luther"-Ausstellung zeigen wir auch ausgewählte Werke der Klassischen Moderne und des Deutschen Expressionismus.

Hier geht es zur Webseite des Kunstareals und zum Kunstareal-Fest-Magazin!

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Der Katalog zur Art Basel ist da!

Der Messekatalog zur Art Basel kann hier heruntergeladen werden!

Der Print-Katalog liegt in unseren Galerieräumen in der Türkenstraße und an unserem Messestand auf der Art Basel aus!

Download Art Basel-Messekatalog

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www.galerie-thomas.de jetzt in neuem Gewand

Endlich hat das Warten ein Ende! Gehen Sie auf Entdeckungsreise auf unserer neuen Webseite!

Unsere neue Homepage bietet ab sofort spannende neue Features, ein ansprechendes Design, eine Nutzer-freundliche Bedienung, viele interessante Informationen ... und jede Menge Kunst.

Viel Spaß beim Surfen!

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Die Galerie Thomas ist 2017 auf der Frieze Masters in London vertreten

Als eine der führenden internationalen Galerien für den Deutschen Expressionismus und die Klassische Moderne freut sich die Galerie Thomas, auf der Frieze Masters eine Sonderausstellung zu präsentieren, die das Werk von Alexander Calder und Joan Miró in den Mittelpunkt stellt.

Calder und Miró trafen sich zum ersten Mal 1928 in Paris und blieben bis zum Tod Calders im Leben des jeweils Anderen präsent. Ihre Freundschaft förderte einen künstlerischen Dialog an der Grenze zwischen Physik und Poesie, eine Kommunikation der frei schwebenden Formen.

Verwandt in der kompositorischen, formalen und ästhetischen Herangehensweise, zeugen ihre jeweiligen Oeuvres von der Suche nach einer neuen Sprache in der Kunst, die zugleich die Einflüsse der Klassischen Moderne und die surrealistischen Errungenschaften berücksichtigt.

Der künstlerische Dialog wird in den Gemälden, Skulpturen und Werken auf Papier beider Künstler am Stand der Galerie Thomas auf der Frieze Masters 2017 sichtbar.

Alexander Calder (1898 - 1976) gehört zu den innovativsten Schöpfern Kinetischer Kunst im 20. Jahrhundert. Als Calder 1926 in Paris weilte, begann er, Skulpturen aus Draht zu schaffen. Er folgte dem Zeitgeist, indem er sich bei seinen Werken auf Bewegung und Zeit konzentrierte. Er war der erste Künstler, der seine ästhetischen Prinzipien auf diesen Elementen aufbaute.

Durch das Zusammentreffen mit den Surrealisten um André Breton veränderte sich das Werk von Joan Miró (1893 - 1983) grundlegend. Schritt für Schritt entwickelte Miró seine charakteristische bildhafte Sprache, voll von traumhaften und fantastischen Wesen. Ausgehend von dieser reichen Vorstellungskraft und poetischen Vision ersann der Künstler seinen eigenen Bildkosmos.

"Warum muss Kunst statisch sein? Der nächste Schritt ist die bewegliche Skulptur." - Alexander Calder

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Galerie Thomas im Social Web

Die Galerie Thomas und die Galerie Thomas Modern sind auch in den sozialen Netzwerken zu finden. Neben YouTube, Facebook und Twitter, wo wir bereits seit einiger Zeit Informationen zur Verfügung stellen, gibt es seit kurzem auch einen Instagram-Account.

Um den vielen nicht-deutschsprachigen Followern die Möglichkeit zu geben, sich auch über uns und unsere Aktivitäten auf dem neuesten Stand zu halten, wird der Instagram-Account in englischer Sprache geführt. Twitter bleibt deutschsprachig, Facebook versorgt Sie zweisprachig mit Informationen!

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Franz Erhard Walther mit "Goldenem Löwen" der Biennale in Venedig ausgezeichnet

Franz Erhard Walther ist auf der Kunst-Biennale in Venedig als bester Künstler mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden.

Walther verbindet in seinem Werk eine grundlegende Befragung des Begriffs der Skulptur mit einer Betonung des Entstehungsprozesses. Auch wenn seine Arbeiten in ihrer Einfachheit und reduzierten Form an den Minimalismus erinnern, geht es Walther um einen anderen Ansatz. Er versteht seine Objekte als Arbeitsmaterialien, die zur Auslösung von Grunderfahrungen nutzbar sind. Die Betrachter treten mit dem Werk über sogenannte Werkhandlungen in aktiven Dialog, was die traditionelle Auffassung von Betrachter und Werk verändert und zu einem "anderen Werkbegriff" (Walther) führt.

Die Frankfurter Künstlerin Anne Imhof erhielt den Hauptpreis für den besten nationalen Beitrag, den deutschen Pavillon.

Mehr zu Franz Erhard Walther

Kulturschutzgesetz in Kraft

Trotz großer Proteste ist das umstrittene Kulturgutschutzgesetz seit August 2016 in Kraft. Sollten Sie Fragen oder Bedenken haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

 

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A. R. Penck ist gestorben

Die Galerie Thomas Modern trauert um den vielseitigen Künstler A. R. Penck, der am 2. Mai 2017 im Alter von 77 Jahren in Zürich verstorben ist.

A.R. Penck war das Pseudonym des Künstlers Ralf Winkler und seine listige Antwort auf die dogmatische Kulturpolitik der DDR und die von ihm erlittenen Schikanen als ehemaliger Bürger und Künstler. Zeitgleich verweist es auf einen, von ihm sehr verehrten, gleichnamigen Geomorphologen.

Anfang der 1960er Jahre erhielten erstmals Pencks stark schematisierte, an prähistorische Höhlenmalereien erinnernde Figuren Einzug in sein Werk. Diese archaischen Figuren und symbolhaften Zeichen wurden von nun an Hauptmerkmal seiner farbenfrohen Bild- und Formensprache, die er auch auf seine Plastiken übertrug.

1980 wurde Penck ausgebürgert, zog in die BRD und lehrte von 1989 bis 2005 als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Penck stellte mehrmals auf der documenta und der Biennale in Venedig aus.

A. R. Penck starb am 2. Mai 2017 im Alter von 77 Jahren in Zürich.

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Der Highlights-Katalog ist erschienen!

Druckfrisch! Der Katalog 'Highlights 2017' ist erschienen!

Bestellen Sie den Print-Katalog hier oder werfen Sie einen Blick in die Online-Version.
Viel Spaß beim Schauen und Lesen!

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Online-Katalog zur Ausstellung "August Macke - Aus der Nähe"

Zur Ausstellung "August Macke - Aus der Nähe" ist gerade ein Online-Katalog erschienen!

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