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Das Gefühl in der Linie

Galerie Thomas zeigt graphische Werke und Zeichnungen von Henri Matisse

Henri Matisse hat sich in seinem graphischen Werk mehr oder weniger auf ein Sujet beschränkt, auf die weibliche Linie. Dennoch gibt es keine andere Kunstgattung, die seine legendäre Produktivität treffender beleuchtet als das zeichnerische und druckgraphische Werk. Die Galerie Thomas zeigt knapp fünfzig Blätter des großen französischen Künstlers, der Wegbereiter der klassischen Moderne und Hauptvertreter des Fauvismus war.

Matisse: „Die Zeichnung drückt das Eigentümliche meiner Gefühle aus“

Wenige Stilleben, kaum Landschaften, einige Selbstportraits – Henri Matisse bevorzugt in seinen Graphiken Frauenportraits und weibliche Darstellungen. Als lebenslanger souveräner und unersättlicher Zeichner schätzt Matisse besonders die Betonung der Umrisslinien: „Meine Strichzeichnung ist die direkte Umsetzung meiner Empfindung und ihr reinster Ausdruck. (…) Allerdings sind diese Zeichnungen kompletter, als es manchen Leuten scheinen könnte, die sie mit einer Art Skizze verwechseln“, so der Künstler selbst.

 Ähnlich wie sein Zeitgenosse Picasso hat auch Matisse ein ungemein vielseitiges Werk hinterlassen. Er war Maler, Zeichner, Bildhauer, Bühnenausstatter, er hat in Vence, Südfrankreich, eine gesamte Kapelle entworfen, sein bedeutendes graphisches Werk hat Matisse jedoch erst nach der Malerei geschaffen.

HENRI MATISSE - GRAPHIK & ZEICHNUNGEN
24. Januar 2019 - 30. März 2019

 

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