News

Reliefartige Papierarbeit


Andreas Kocks in der Ausstellung 'Schnittstelle' in Bonn 

„Der Widerspruch zwischen dem leichten, verletzlichen Material und der vitalen zeichnerischen Geste“, sagt Silke Thomas, „verleiht Andreas Kocks' Arbeiten ihre Dynamik und Kraft.“ Der in München und New York lebende Künstler realisierte nun für die Bonner Sonderausstellung im August Macke Haus 'Schnittstelle – Cut-out trifft Schattenriss' eine raumgreifende Installation, die sich mit den Paradiesvorstellungen von August Macke auseinandersetzt: Exile From Paradise (#1803G), Graphit auf Aquarellpapier.

Werke von insgesamt 16 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern beschäftigen sich in der Bonner Schau 'Schnittstelle' in unterschiedlicher Art und Weise mit einem traditionsreichen Medium und seiner zeitgenössischen Interpretation: Aus der alten, in ihren Formaten und Formen beschränkten Technik des Scherenschnitts, entwickelt sich gegenwärtig ein vielgestaltiges Spektrum künstlerischer Positionen – von miniaturhaft kleinen Exponaten zu raumfüllenden Installationen, vom strengen Schwarz-Weiß zur Farbe, von einer  vegetabilen Ornamentik zum politischen Statement. Ergänzend ist auch eine noch nie gezeigte Collage von August Macke (1887-1914) zu sehen.

Andreas Kocks, geboren in Oberhausen, studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf, zog 1998 nach New York und machte sich mit seinen Papierarbeiten schnell international einen Namen. „Seine reliefartigen Papierarbeiten entwickelten sich aus seinen bildhauerischen Zeichnungen, indem er begann mit dem Skalpell in die Zeichnungen hinein zu schneiden und dadurch Raum zu gewinnen“, so Silke Thomas.

 

Foto Jörg Fokuhl / © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Mehr zu Andreas Kocks

 

Auf Wunsch der EU ein kurzer Hinweis: Diese Webseite verwendet Cookies, um den Nutzern bestimmte Dienste bereitzustellen.
Es werden keine der so gesammelten Daten genutzt, um Sie zu identifizieren oder zu kontaktieren.