Martin Spengler in der Galerie Thomas Modern

 

 

Martin Spengler schafft großformatige, oft weit in den Raum hineinragende Bildreliefs, die mit der tatsächlichen Wiedergabe von erkennbaren Strukturen, wie beispielsweise Gittern und Ornamenten, einerseits und der totalen Auflösung des Bildes anderseits spielen.

Zielgerichtet verfolgt der Künstler, nach der Erstellung einer Skizze, seine Idee aus der Tätigkeit des Schnitzens heraus und entwickelt sie im Bild. In seinen Arbeiten geht es Spengler nicht darum, ein wirklichkeitsgetreues Abbild zu schaffen, sondern er möchte das Bild selbst als Produkt seiner erkenntnistheoretischen Leistung verstehen und damit einen geistigen Mehrwert vermitteln.


 

Projekte der Galerie Thomas Modern mit Martin Spengler

2018

MARTIN SPENGLER AUF DER NEW POSITIONS DER ART COLOGNE
19. - 22. April 2018

Die Galerie Thomas Modern freut sich, auf der NEW POSITIONS der ART COLOGNE kleinformatige Werke des gebürtigen Kölner Künstlers Martin Spengler (Jahrgang 1974) präsentieren zu können.

Passend zum Veranstaltungsort der Art Cologne, stellt Martin Spengler Kölner Hochhaus-Motive in den Mittelpunkt der New Positions-Koje der Galerie Thomas Modern – darunter das Westcenter und das Unicenter. Angelehnt an die vielerorts gekachelten Häuserwände in Köln, zeigt Spengler seine Werke auf einer mit Kacheln bedruckten Wandtapete. Vier verschiedene Ansichten der jeweiligen Hochhauskomplexe – jede ein Unikat – wird der Künstler für die New Positions auf der Art Cologne kreieren.

Neben der Rhein-Metropole wird sich Martin Spengler für die Art Cologne auch verschiedenen Motiven der Londoner City, wie z.B. dem Bankenviertel, widmen.

                    


"Der gemeinsame Nenner ist immer die Struktur der im Bild eingefangenen Phänomene. Organische Massen besitzen auch architektonische Strukturen und umgekehrt. Diese Ordnungen versuche ich in meinen Bildern wiederzugeben. Gleichzeitig entsteht in der Darstellung durch das Relief auch eine neue oder andere Perspektive auf diese Ordnungsstrukturen. […] Das Graphit [auf den Schnittkanten der mit Kalkgrund angestrichenen Objektoberfläche] verleiht der Arbeit einen eigenen Charakter und Ausdruck und verstärkt das Flirren bis zur optischen Überreizung. Das Werkstück soll zu einem Organ werden, das den Eindruck erweckt, in sich zu pulsieren. Das monochrome Weiß ist zeitlos und daher eine Projektionsfläche. […] Architektur unterliegt bestimmten funktionalen Bestimmungen. Grundsätzlich ist sie schön und folgt immer einer bestimmten ästhetischen Ausformung. Architektonische Ästhetiken sind das Ergebnis langwieriger Versuche, etwas funktionieren zu lassen. Wenn man neben dem Kölner Dom steht, an einem Hochhaus hinaufschaut oder ein Autobahnkreuz aus der Höhe betrachtet, nimmt man die Kraft dieser Objekte wahr. Meine Werke fangen all dies in einer komprimierten Form ein, sie sind Fetische.“ (Martin Spengler)

 


2017

SIMON SCHUBERT • MARTIN SPENGLER • ANDREAS KOCKS
AUF DER PAPER POSITIONS MUNICH
26. - 29.11.2017

 

Auf der 'Paper Positions Munich' hat die Galerie Thomas Modern Werke von drei jungen Künstlern präsentiert, die den Schwerpunkt ihres Oeuvres auf das Medium Papier gelegt haben: Simon Schubert (*1976), Martin Spengler (*1974) und Andreas Kocks (*1960).

Nach dem großen Erfolg der 'Paper Positions' in Berlin fand die Kunstmesse 2017 auch in München statt. Parallel zur 'Highlights' präsentierten 35 Galerien zeitgenössische Kunst mit Fokus auf dem Material Papier.

 


2013

MARTIN SPENGLER - EINE REIHE VON UNIKATEN
PRÄSENTATION IM PROJEKTRAUM II DER GALERIE THOMAS MODERN
IM RAHMEN DES KUNSTWOCHENENDES MÜNCHEN
8. - 10. November 2013

 

Martin Spenglers aufwendige, in Wellpappe geschnitzte Reliefs sind in ihrer kontrastreichen Klarheit gleichermaßen unverkennbar wie atemberaubend. Die lange Produktionszeit der Werke ist auf den ersten Blick erkennbar und bedingt die geringe Stückzahl an Arbeiten, die entstehen können.

Im Rahmen des Kunstwochenendes 2013 hat die Galerie Thomas Modern anknüpfend an die vielbeachtete Ausstellung "High Visuality" 2012 erstmalig eine Reihe von unterschiedlichen kleinformatigen Unikaten präsentiert.

 

Im Rahmen des Kunstwochenendes fand auch ein Künstlergespräch mit Martin Spengler statt. Das Gespräch führte Rene S. Spiegelberger (Spiegelberger Stiftung für Junge Kunst, Hamburg).


2012

MARTIN SPENGLER - HIGH VISUALITY
IM PROJEKTRAUM II DER GALERIE THOMAS MODERN
14.9. - 20.10.2012

Im Jahr 2012 hat die Galerie Thomas Modern im Rahmen der Ausstellung 'High Visuality' im Projektraum II erstmals Werke Martin Spenglers präsentiert.

Am Beispiel des Werkes La Ola-Welle, in dem eine Masse an Fans im Fußballstadion gleichzeitig die Arme nach oben reißt, lassen sich die Gedanken nach Spenglers Bildkomposition gut nachvollziehen: die Rhythmisierung, d.h. der Wechsel von bewegten und statischen Formen, gibt dem Relief eine ungeheure Spannung.


Diese Dynamik wird durch den Aspekt des variierenden Tageslichts verstärkt, das je nach Hell- und Dunkel-Effekt zu einer dreidimensionalen Wirkung der Bilder führt. Aus der Ferne betrachtet sieht man auf den Reliefs das tatsächlich dargestellte Motiv, das reale Bild. Nähert sich der Betrachter dem Relief, löst sich das Bild auf und Umrisse und Formen liegen nun offen da. Erst jetzt erfasst man die präzise Technik des Werks und taucht in seine Sinnlichkeit und die Beschaffenheit der zerklüfteten Oberfläche ein. Durch dieses Wechselspiel von Nah und Fern scheinen die Bilder, je nach Betrachterstandpunkt, zu flimmern und sich zu bewegen.

 


 

Aktuelle Werke

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