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Gotthard Graubner

Kauri IV

Öl auf Perlon über Schaumstoff auf Leinwand
1968
100 x 100 cm

Graubner begann in den 1960er Jahren, seine farbigen, gegenstandslosen Werke zu schaffen. Er malte nicht auf herkömmlichen Untergrund wie Karton oder Leinwand, sondern auf einen ausgestopften Untergrund, den er mittels Walzen und gewickeltem Stoff in mehreren Schichten regelrecht mit Farbe tränkte. Die mit Schaumstoff oder Watte unterfütterte Oberfläche ragt in den Raum hinein. Der Gegenstand seiner Kunst ist die Farbe. Bereits 1967 äußerte sich Graubner über seine Kunst: "Meine Bilder sind Spiegel des Lichts, Quellen und Filter, sind Trampoline des Lichts. Das Licht wird von der gespannten Haut der Bilder zurückgeworfen, es dringt unter die Haut, weckt die Farben, sättigt sich an ihnen, füllt die Hohlräume und läßt den Puls der Farben durch die Haut nach außen dringen." Anders als die meisten seiner Werke, für die er eher gedeckte oder dunkle Farben wählte, strahlen dem Betrachter hier leuchtende Grün-Töne entgegen. Dieses Werk verdeutlicht exemplarisch den Ausspruch des Künstlers: "Farbe wird erfahrbar durch ihre Nuance".

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