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Robert Motherwell

Orange Personage

Öl und Sand auf Leinwand
ca. 1947
139,1 x 94 cm

Als Kind litt Robert Motherwell an Asthma, weshalb seine Eltern mit ihm nach Kalifornien zogen. Die Weite der Landschaft, der blaue Himmel und die ockerfarbenen Hügel inspirierten ihn später, als er seine abstrakten Werke schuf. Auch die Orange- und Ockertöne des vorliegenden Gemäldes sind ein Beispiel dafür. Nach dem Studium in Stanford und Harvard ging Motherwell nach New York. Dort lernte er eine Gruppe von Surrealisten kennen, die aus Paris geflohen waren: Max Ernst, Marcel Duchamp und André Masson. Ihre Kunst wurde zu seinem ersten großen Einfluß. Mit Roberto Matta reiste er nach Mexiko, wo er mehrere Monate bei Wolfgang Paalen verbrachte. Nach seiner Rückkehr entschied Motherwell, es sei Zeit für eine neue künstlerische Bewegung. Er besuchte Jackson Pollock, Willem de Kooning, Hans Hofmann und andere. 1944 kaufte das Museum of Modern Art sein Gemälde “Pancho Villa, Dead and Alive” von 1943. Ab Mitte der 1940er Jahre war Motherwell, der Intellektuelle unter den Amerikanischen Expressionisten, deren Sprecher. Motherwells Werk unterlag vielen Einflüssen der künstlerischen Avantgarde seiner Zeit, wie Surrealismus, Abstrakter Expressionismus, Farbfeldmalerei und Informel. Doch aus all dem entwickelte er seinen eigenen unverwechselbaren Malstil, aus dessen einfachen Formen, kühnen Farben und feiner Ausgewogenheit sein überragender Intellekt spricht.

Preis auf Anfrage

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