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Roy Lichtenstein

Indian Paddling Canoe

Öl auf Leinwand
1956
77 x 101 cm
signiert unten rechts

Kurz nachdem er sein Studium an der Ohio State University abgeschlossen hatte, lieh sich Roy Lichtenstein im Dezember 1949 ein Buch über George Catlin, einen Maler des 19. Jahrhunderts. Catlin war berühmt für seine Portraits indianischer Ureinwohner. Er war durch den „Wilden Westen“ gereist und hatte mehr als 500 Portraits gemalt. Lichtenstein war fasziniert von den Illustrationen, Indianer und Motive des wilden Westens tauchten seither immer wieder in seinem Werk auf. Er selbst sagte über diese Werke, sie seien überwiegend Reinterpretationen der Werke jener Künstler, die sich mit der Erschließung des Wilden Westens befasst hatten, deren Stil stark durch die europäische Malerei beeinflusst sei. Im Dezember 1951 zeigte der Künstler in der John Heller Gallery in New York seine erste Einzelausstellung, mit sechzehn Gemälden zu Themen der amerikanischen "Frontier" und mehreren Selbstportraits als Ritter. 1957 kaufte Lichtenstein ein Haus in Cleveland Heights und richtete sich dort ein Studio ein. Er konnte mit seiner Kunst noch nicht seinen Lebensunterhalt verdienen und arbeitete zusätzlich als technischer Zeichner. Im Januar desselben Jahres zeigte er eine Einzelausstellung in der New Yorker John Heller Gallery, in der das vorliegende Werk ausgestellt war. "Indian Paddling Canoe" ist auf dem Umschlag von Ernst Busches Buch "Roy Lichtenstein: Das Frühwerk 1942-1960" abgebildet, das 1988 erschien.

Preis auf Anfrage

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