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Jirí Kolár

Rembrandt - Vermeer

Rollage auf Karton
1964
18,5 x 41,5 cm
monogrammiert und datiert unten rechts, rückseitig signiert, datiert und bezeichnet 'Prolaz'

Jirí Kolár war einer der Hauptvertreter der modernen Collage-Kunst und einer der bekanntesten tschechischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Kolár war zunächst schriftstellerisch tätig, nach Experimenten mit konkreter Poesie und Objektgedichten kam er zur Collage, die ihn so interessierte, daß er sich nur noch der bildenden Kunst widmete. Er entwickelte neue künstlerische Techniken, wie die Konfrontage, Chiasmage, Rollage oder Ventilage, schuf jedoch auch dreidimensionale Werke, wie collagierte Objekte und die Knoten- und Objektgedichte. Das vorliegende Werk ist eine Rollage. Dafür zerschnitt Kolár zwei ganz unterschiedliche Bildvorlagen - hier eine Danaë von Rembrandt van Rijn und eine Ansicht der Stadt Delft von Jan Vermeer - in gleich breite Streifen, die er abwechselnd zusammensetzte und eine Art Vexierbild schuf. Seine Teilnahme an der documenta 4 in Kassel 1968 brachte ihm den internationalen Durchbruch. 1975 präsentierte das Solomon R. Guggenheim Museum in New Yorker eine Retrospektive seines Werks.

Preis auf Anfrage

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