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Bernd Zimmer

Tinzenhorn (3)

Aquarell auf Papier
2014
70 x 90 cm
signiert und datiert unten rechts

Ernst Ludwig Kirchner, einer der Gründer der "Brücke", gilt bis heute als einer der großen Erneuerer der Malerei in Deutschland, dessen Wirkung jedoch weit über die Grenzen hinausging und teils noch heute geht. Eigentlich hatte es ihn nur seiner Gesundheit wegen nach Davos verschlagen, doch wurde er in den Schweizer Alpen bald zum leidenschaftlichen Schilderer der umliegenden Bergwelt und ihrer Menschen. Der Künstler war überwältigt von den majestätischen Bergen, den verschatteten Tälern, den dunklen Wälder und klaren Bächen. Ohne Scheu übertrug er die leuchtenden Farben und die ausdrucksstarke Malweise des Expressionismus auch auf diese Motive. Auch Bernd Zimmer gründete als junger Mann mit Gleichgesinnten eine Künstlergruppe: 1977 tat er sich mit Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Salomé und anderen in Berlin zusammen, sie nannten sich die "Neuen Wilden". Ihre Malerei war temperamentvoll, farbig, expressiv und gegenständlich - in einer Zeit, in der die Abstraktion das Maß aller Dinge und gegenständliche Malerei verpönt war. Die Vorbilder der Jungen Wilden waren die Künstler der Brücke. Zimmer befaßte sich 2010 wieder mit Kirchner, den er als "besonderen Bezugspunkt" bezeichnet. Besonders das Tinzenhorn, von Kirchner mehrfach gemalt, interessierte ihn. Zimmer schuf einen ganzen Zyklus zum Tinzenhorn. In der Gegenüberstellung mit den Bildern Kirchners besteht Bernd Zimmer mit Bravour.

Preis auf Anfrage

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