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Luc Tuymans

Insomnia

Öl auf Leinwand
1988
44,5 x 53,5 cm
rückseitig signiert

Das Gemälde “Insomnia” – Schlaflosigkeit - versucht einen Zustand darzustellen, in dem Geist und Körper die Ruhe und Erholung von der geschäftigen Welt versagt wird. Es nimmt eine wichtige Stellung im Oeuvre von Tuymans ein und wurde in wichtigen Ausstellungen in der Kunsthalle Bern (1992), Museum Haus Lange Krefeld (1993), Kunstsammlung NRW Düsseldorf (2004), Tate Modern London (2004) und im Rahmen einer Wanderausstellung 2010/11 in Columbus, San Francisco, Chicago und Paris präsentiert. Der Künstler sagt über das Werk: „Insomnia geht zurück auf Flecken, die ich auf einem nicht ganz einheitlichen Grund, auf dem Boden gesehen habe, und einer dieser Flecken hatte einen anderen Fleck unter sich, verbarg ihn. Das gab mir die Idee einer Räumlichkeit wie zwischen Wachsein und Träumen, die Idee von Schlaflosigkeit, die Idee eines Zustandes, in dem der Körper gefühllos geworden ist, in dem all Materie ihre normale Gegenständlichkeit verliert und im Raum schwebt wie im Zustand der Schwerelosigkeit. Der Raum öffnet sich nach unten, die Dinge sind ihre ganze Umgebung losgeworden. Man kann an einen Spiegel denken, wo das Gegenständliche im Ungegenständlichen reflektiert wird. Das Bild täuscht den Betrachter. Er hat die Möglichkeit, seinen Raum zu betreten und sich dabei eine Bewegung vorzustellen, deren Bedeutung er selber bildet. Zitat aus: Kunsthalle Bern, Ausstellungskatalog Luc Tuymans, 1992, S. 27

Preis auf Anfrage

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