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George Segal

Woman sitting on Bed

Kupfer, Bronze, Holz, Plexiglas, elektrisches Licht
1996
54 x 41 x 65 cm
mit Signatur auf kurzer Wandseite unten, datiert und numeriert 19/30 Auflage 30 Exemplare, 15 mit weißer, 15 mit schwarzer Patina

Segal gehört zu den wichtigsten amerikanischen Bildhauern seiner Generation. Die von ihm entwickelte Bildsprache, in der er in Gips abgeformte menschliche Figuren zumeist lebensgroß, aber ohne jede Individualisierung in den Raum stellt, vermittelt seinen künstlerischen Kommentar zu menschlichen Fragen der Befindlichkeit des Einzelnen in der Masse, der Anonymität und dem rätselhaften Faktum der Existenz. In der entpersönlichten Alltäglichkeit und Allgemeingültigkeit seiner Figuren und der widersprüchlichen Ästhetik von Figur und Abstraktion verbirgt der Künstler seine die stille, fast melancholische Gesellschaftskritik. Das zunehmende Interesse an Raum- und Lichtverhältnissen führten Segal zur Kombination seiner Figuren mit realen Alltagsgegenständen wie Stühlen, Bänken und anderen Möbeln, zur Gruppierung mehrerer Figuren oder ihrer Plazierung in fragmentarischen Raumsituationen. Damit leistete er einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Environments als bedeutender Neuerung in der Plastik der Nachkriegsmoderne.

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