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Norbert Kricke

Ohne Titel

verchromter Stahl
um 1976
40,5 x 46 x 18,5 cm
mit einem Punkt bezeichnet = Nr. 1 Unikat aus einer Serie von 4

Nach ersten figürlichen Skulpturen findet Kricke im filigranen, biegsamen Drahtgestell sein eigentliches Gestaltungsmittel. Ab 1950 schafft er erste abstrakte Gebilde, die er Raumplastiken nennt. Sie bestehen aus filigranen Stahllinien, die sich durch den Raum zu bewegen scheinen. Kricke will die Einheit von Raum und Zeit durch die suggerierte Bewegung seiner Raumplastiken darstellen. Das vorliegende Werk ist solch eine handgefertigte Raumplastik, die den Raum dynamisch durchkreuzt. Laut Kricke bedeutet Raum in der Plastik immer Freiheit. Diese Freiheit soll bei der Betrachtung seiner Plastiken spürbar werden und sich auf den Menschen übertragen. Von den ersten abstrakten Plastiken in den frühen 1950er Jahren bis zu seinem Tod ist Norbert Kricke der Linie als Gestaltungsmittel treu geblieben.

Preis auf Anfrage

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