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Oskar Schlemmer

Halbfigur

Farbstift und Feder, goldgehöht, auf Papier
24.5.1941
20,9 x 14,7 cm
ursprünglich unten Mitte rechts datiert '24.5.', nicht mehr lesbar

Die Zeichnung entstand als vorbereitende Studie zum Gemälde "Halbfigur diagonal" von 1941, von Maur G 434. Das Gemälde und die Zeichnung, sowie weitere Studien, davon fünf im Von der Heydt-Museum Wuppertal, entstanden im Zusammenhang mit einem nicht ausgeführten Wandbild im Treppenhaus des Labors des Lackherstellers Herberts. Schlemmer war seit der Machtergreifung Hitlers als "entarteter" Künstler diffamiert und an den Berliner Vereinigten Kunstschulen entlassen worden. Nach einer Anstellung in einem Malerbetrieb zog er 1940 nach Wuppertal, wo der Lackfabrikant Dr. Kurt Herberts ihm und einer Reihe anderer Künstler, wie Carl Grossberg, Georg Muche und Willi Baumeister, die Möglichkeit bot, sich weiterhin künstlerisch zu betätigen. Offiziell erforschten sie Maltechniken und Farben.

Preis auf Anfrage

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