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Henri Matisse

Odalisque à la coupe de fruits

Lithographie auf Chinapapier
1925
33,2 x 26 cm Darst. / 48 x 31,5 cm Blattgröße
signiert unten rechts sowie nummeriert '44/50' unten links Auflage 50 Exemplare + 10 AP + 3 Zustandsdrucke + 1 Probedruck

In den 1920er Jahren beschäftigte sich Matisse einige Jahre mit dem Thema der "Odalisken", Haremsdamen, wie sie der Künstler in Marokko gesehen hatte. Es gibt einige Gemälde zu diesem Thema in leuchtenden Farben, mit Hintergründen, die die typische Ornamentik islamischer Kunst zeigen. Die Lithographien, die Matisse in dieser Zeit schuf, sind im Stil und Hintergrund sehr unterschiedlich – und alle mit großer Sorgfalt und Präzision gestaltet. Der Künstler hatte mehrere verschiedene Kostüme, die er den Modellen zum Anziehen gab. Für die meisten Szenen mit Odalisken war sein Modell Henriette Darricarrère. Matisse gefiel ihre natürliche Würde, die anmutige Haltung ihres Kopfes, und vor allem, wie ihr Körper das Licht reflektierte wie eine Skulptur. Henriette, eine Ballett-Tänzerin und Musikerin, wurde Teil der Familie in den sieben Jahren, die sie Matisses Modell war. Seine Frau mochte sie besonders gern, und er selbst brachte ihr das Malen bei. Henriette, die in ihren Straßenkleidern immer sittsam war, trug die durchscheinenden Blusen und tiefsitzenden Hosen ohne Hemmungen und wurde üppig, sinnlich und gebieterisch. Henriette ist auf der Mehrheit der Gemälde, Zeichnungen und Graphiken zwischen 1919 und 1926 zu sehen.

Preis auf Anfrage

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