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Wifredo Lam

Sans titre

Öl auf Leinwand
1966
114,5 x 147,5 cm
signiert und datiert unten rechts rückseitig signiert und datiert

Als Wifredo Lam 1966 dieses Gemälde schuf, starb in Paris der maßgebliche Theoretiker des Surrealismus, André Breton, ein Freund und jahrzehntelanger Weggefährte des Malers. Lam, in Kuba geboren, ging nach der Ausbildung nach Europa. 1938 machte er in Paris die Bekanntschaft von Breton, Picasso und anderen Exponenten der Avantgarde. Die Jahre in der damaligen Welthauptstadt der Kunst in Verbindung mit den vielfältigen kulturellen Ursprüngen haben die Kunst Wifredo Lams geformt. Tatsächlich lassen sich die prägenden Impulse von Pablo Picasso, der in ihm einen Seelenverwandten erkannte, nicht übersehen. Nach der durch den Krieg erzwungenen Emigration in die USA werden diese Impulse stärker und verdichten sich mit den Einflüssen von Lams kultureller Herkunft zu einer vollkommen neuen Bildsprache wie im vorliegenden Gemälde. Lams Vorgehensweise in der Ikonographie wie in der Farbgebung ist vollkommen seine eigene, daher der besondere Charakter seiner Malerei. In eindrücklicher wie brillanter Farbregie läßt er die zentralen Symbolfiguren aus einem dunklen Grund kontrastreich und mit den für ihn typischen, geometrisch anmutenden Konturlinien hervortreten. Wifredo Lam selbst hat die Absicht, die seine Bilder mit der synkretistischen, kulturelle Grenzen überschreitenden Kombination seiner künstlerischen Quellen verfolgen, so beschrieben: "Meine Malerei ist trotz meines eigenen geistigen Klimas ein allgemeiner Vorschlag, demokratisch, wenn du willst, für alle Menschen.

Preis auf Anfrage

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