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Alexander Calder

Cheval II (Horse II)

Bronze
Gips 1930, Guß 1964
11,5 x 21 x 12 cm
mit Monogramm und nummeriert '22/50' auf der Unterseite des vorderen rechten Beins Auflage 50 + 6 Exemplare

1926 hatte Calder seinen berühmten Zirkus aus Draht, Holz und Stoffen geschaffen, bevölkert mit Akrobaten und Tieren. Mit Bronze begann er jedoch erst 1930 zu arbeiten, als er in Frankreich lebte. Er baute ein separates Ateliergebäude bei seinem Haus und fand in der Nähe eine Bronzegießerei, die auch seine monumentalen Werke goß. das Pferd erinnert an die frühen Zirkustiere, es macht den selben handgemachten Eindruck und der Arbeitsprozeß des Künstlers, das Kneten und Formen, ist deutlich sichtbar. Statt aus Wachs formte Calder die Modelle für seine Bronzen aus Gips, der sehr schnell trocknet. Der Künstler, der dieses Werk vor 1964 nicht in Bronze ausführen ließ, schenkte die Auflage der documenta Stiftung, die die Bronzen verkaufte und den Erlös für die Ausrichtung der documenta III von 1964 benutzte.

Preis auf Anfrage

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