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Edvard Munch

Zwei Menschen. Die Einsamen

Farbholzschnitt auf Japanpapier
1899
39,5 x 55,5 cm Darst. / 41,3 x 57,6 cm Blatt
signiert unten rechts

Bereits 1891 schuf Munch ein Ölbild zum Thema „Die Einsamen“, es gilt als verschollen. Die conditio humana – und damit seine eigene Gefühlswelt - drückte Munch in seinem Werk meist symbolhaft aus. Seine Beziehungen zu Frauen waren immer problematisch, er heiratete nie. Daher ist es nicht verwunderlich, daß er, um das Thema Einsamkeit darzustellen, einen Mann und eine Frau darstellte. Die beiden sehen sich nicht an, beide sind in ihre eigenen Gedanken versunken und obwohl sie nicht allein sind, sind sie doch einsam. Doch ging es Munch nicht in erster Linie um die Darstellung von Schmerz und Leid, sondern um das Leben in all seinen Facetten. Munch verstand sein gesamtes Werk als „Lebensfries“, als Ausdruck der lebensbestimmenden Themen: Liebe, Eifersucht, Trennung, Einsamkeit, Angst und Tod. Bereits 1889 schrieb er in seinem „Manifest von St. Cloud“: „Es sollen nicht mehr Interieurs mit lesenden Männern und strickenden Frauen gemalt werden. Es müssen lebende Menschen sein, die atmen, leiden und lieben. Ich werde eine Reihe solcher Bilder malen: man soll das Heilige dabei verstehen, und die Leute sollen den Hut davor abnehmen, wie in einer Kirche.“

Preis auf Anfrage

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