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Gerhard Marcks

Stehende halbverhüllt

Tusche auf Papier
ca. 1949
44,8 x 27 cm
rückseitig mit Nachlaßstempel, Signatur der Tochter Brigitte Marcks und bezeichnet 'G5807'

Das beherrschende Thema im Werk von Gerhard Marcks ist der Mensch - mit all seinen kleinen und großen Sorgen, Freude und Leid. Diesem Thema hat er sich nicht nur in seinem bildhauerischen Werk gewidmet, sondern auch in seinen Zeichnungen und Graphiken. Im vorliegenden Werk hat er auf einfühlsame Weise, mit wenigen Federstrichen, eine „halbverhüllte“ Frau dargestellt. Sie wirkt nicht, als würde sie eine Pose einnehmen, ihre Haltung erscheint ganz natürlich. Der Künstler behielt die Zeichnung mehr als dreißig Jahre. Marcks hat Deutschland während des Zweiten Weltkriegs nicht verlassen, auch wenn er durch Schikanen seine Lehrposition verlor und 24 seiner Skulpturen 1937 als "entartet" beschlagnahmt wurden. Beinahe sein gesamtes Oeuvre wurde 1943 zerstört, als sein Berliner Atelier bei einem Bombenangriff getroffen wurde. Von ihm versteckte Werke wurden geplündert und zerstört. Nach dem Krieg begann er unermüdlich, von neuem ein umfangreiches Oeuvre zu schaffen.

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