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Heinrich Campendonk

Zwei Radfahrer in Landschaft

Aquarell, Deckfarbe, Tusche und Bleistift auf Papier
1914
40,5 x 43 cm
rückseitig von Edith van Leckwyck-Campendonk bezeichnet ‘1914/ Nachlass Heinrich Campendonk/best.: Edith Campendonk’

1911 forderte die "Neue Künstlervereinigung" den in Krefeld lebenden Campendonk auf, Werke nach München zu schicken. Er wurde das jüngste Mitglied der Gruppe "Blauer Reiter". Marc war begeistert von den Werken des jungen Malers, Kandinsky vermittelte den Kontakt zum Kunsthändler Alfred Flechtheim. Campendonk wurde nach Sindelsdorf geholt, wo Marc lebte. Er lernte Kandinsky und Münter, Jawlensky und Werefkin kennen. Der Sammler Bernhard Koehler sah Campendonks Arbeiten 1912 in der Ausstellung des Blauen Reiter, kaufte mehrere Werke und schloß mit ihm einen Abnahmevertrag ab, um den jungen Künstler zu unterstützen. Die Freundschaft der Künstler war eng, man besuchte sich gegenseitig und machte gemeinsame Malausflüge, auch mit dem Fahrrad. Besonders Kandinsky und Münter waren ausdauernde Radfahrer, sie machten lange Touren. Im selben Jahr, in dem Campendonk die idyllische Landschaft mit den beiden Radfahrern malte, brachte der Ausbruch des ersten Weltkriegs das jähe Ende der Freundschaft und Zusammenarbeit der Künstler. Kandinsky und Jawlensky waren gezwungen, Deutschland zu verlassen, Klee, Marc und Macke wurden in den Krieg geschickt.

Preis auf Anfrage

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