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Gerhard Marcks

Aegina

Bronze
1966 / Lebzeitenguss Juni 1968
100 x 250 cm
mit Signum, nummeriert 'II' und mit Giesserstempel 'Barth, Berlin' geplante Auflage 5 Exemplare, nur 3 Exemplare wurden gegossen

Gerhard Marcks fuhr In den frühen 1960er Jahren immer wieder nach Griechenland. 1964 erwarb er ein Grundstück in Kypseli auf der Insel Aegina und baute ein Sommerhaus, in dem er sich häufig aufhielt. In diesen Jahren ließ er sich von den klassischen Skulpturen inspirieren und schuf beeindruckende weibliche Figuren wie „Gaea, die Mutter Erde“ und die überlebensgroße „Aegina“. Diese trägt sowohl den Namen der Insel, als auch der Najade Aigina, Tochter des Flußgottes Asopos. Sie war so schön, daß Zeus sich in einen Adler verwandelte und sie auf die Insel Oinone entführte. Dort gebar sie Zeus einen Sohn, Aiakos. Ihr zu Ehren bekam die Insel ihren heutigen Namen. Ausser der griechischen Antike ist gerade in der Aegina auch der Einfluß der monumentalen Frauengestalten von Aristide Maillol sichtbar. Ein Bronzeguß der Aegina war eines der ersten Kunstwerke, das nach dem Krieg in Bremen im öffentliche Raum audgestellt wurde. Günter Busch, damals Direktor der Kunsthalle, engagierte sich sehr für Marcks. 1968 wurde ein Bronzeguß der Aegina am Abhang des sogenannten Theaterbergs in den Bremer Wallanlagen aufgestellt, wo sie bis heute steht.

Preis auf Anfrage

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