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Johannes Itten

Komposition

Aquarell auf Papier
1957
40 x 27 cm
signiert und datiert unten rechts

Itten, der Schüler von Adolf Hölzel gewesen war, gilt als Begründer einer modernen Farbenlehre, seine Theorie der „Sieben Farbkontraste“ wird noch heute in der Kunsterziehung gelehrt. Von 1919 bis 1923 unterrichtete er am Bauhaus in Weimar. Er interessierte sich als Maler vorrangig für die Interrelation von Form und Farbe. Ein weiteres Forschungsgebiet Ittens, das er mitbegründete, ist die Farbtypenlehre, die anhand von Hautton, Augen- und Haarfarbe eine Zuordnung bestimmter Farbtabellen herstellt. Itten ließ seine Studenten in seiner Abwesenheit ihre jeweilige Auffassung harmonischer Farben malen. Er verglich die unsignierten Blätter mit dem Aussehen der Studenten und konnte jedes dem richtigen zuordnen. Darauf basierte er seine Erkenntnisse über die Auswirkung von Farben auf die Gesichtszüge von Menschen, die sich wiederum auf seine Malerei auswirkte. Als das vorliegende Werk entstand, war Itten Leiter der Höheren Fachschule für Textile Flächenkunst in Krefeld, nachdem diese durch die Nationalsozialisten geschlossen worden war, wurde er 1938 Direktor der Kunstgewerbeschule Zürich.

Preis auf Anfrage

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