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Emil Nolde

Rote Blumen und Stauden mit blauen Blüten

Aquarell auf Japanpapier
1923/24
35 x 48,5 cm
signiert unten rechts rückseitig alter Sammlungsstempel der Nolde Stiftung

In den 1920er Jahren verbrachten Ada und Emil Nolde die Sommer in Utenwarf bzw. ab 1928 in Seebüll. Die Wintermonate verbrachten sie jedoch in Berlin, wo sie es genossen, Theater und Cabarets zu besuchen. Vom Wohnatelier in der Tauentzienstrasse aus besuchte Nolde im Winter 1923/24 den nahegelegenen Zoologischen Garten, wie auch den Botanischen Garten. In diesem Winter malte er eine Gruppe von Aquarellen exotischer Tiere und Pflanzen, wie er sie auch einige Jahre zuvor in der Südsee gesehen und gemalt hatte. Eine genaue Bestimmung der dargestellten Blüten ist nicht möglich. Dem Künstler selbst war die botanische Bestimmung und der Name der Blüten und Pflanzen, die er malte, nebensächlich, ja uninteressant. Als ein Museumsdirektor einmal genauer nachfragte, schrieb ihm Nolde am 3. Mai 1950: …“wie die kleinen orangefarbenen Blüten links heißen, weiß ich selber nicht. Die Namen waren mir immer weniger bedeutend als die Blumen selbst".

Preis auf Anfrage

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