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Fritz Klimsch

Jugend

Bronze
1940-41 / Lebzeitenguss
Höhe 159 cm
mit Signatur auf der Standfläche und Gießerstempel 'H. NOACK BERLIN'

Im April 1940 wandte sich der Jurist Dr. Hanswilly Bernartz (1912-1989), später Mitbegründer des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven, an den Künstler und schickte ihm ein Aktphoto seiner damals 19jährigen Freundin Margrit Schlömer. Er fragte, ob sie nicht ein ideales Modell für Klimsch sei. Klimsch antwortete begeistert: „Das junge Mädchen scheint ja fabelhaft gewachsen zu sein und ich möchte gern nach ihr arbeiten.“ Im Sommer 1940 fuhr Margrit Schlömer nach Berlin: „Ich war vier Wochen in Berlin. Klimsch arbeitete in seinem Atelier in der Schillerstraße morgens zunächst an den Tonentwürfen. Da er wie ein Vater zu mir war, hatte ich keine Hemmungen, wenn ich mich auf den Drehpodest stellte. In den ersten Tagen hat er auch Zeichnungen gemacht, die ihm aber nicht gefielen. In einem gewissen Moment sagte er zu mir: Bleiben Sie so stehen, genau das will ich machen. . . . Ich empfand die Haltung als ganz natürlich. Während der vielen Modellstunden wurde dann auch darüber gesprochen, wie der Meister die Figur benennen sollte. Ich schlug ihm vor, sie doch einfach ‚Jugend‘ zu nennen, was er spontan annahm.“

Preis auf Anfrage

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