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Gabriele Münter

Herbstlandschaft mit braunem Baum

Öl auf Pappe
1931
33 x 41 cm
rückseitig mit Nachlaß-Stempel und Etiketten 'L 301' und '1027'

Am 21. August 1909 erwarb Gabriele Münter ein Haus an der Kottmüllerallee in Murnau. Das „Blaue Land“, wie sie und ihre Malerfreunde Wassily Kandinsky, Marianne von Werefkin und Alexej von Jawlensky es getauft hatten, wurde zur Inspiration, die Berge, Seen und das Moor um Murnau zum liebsten Motiv der Künstlerin. Nach dem ersten Weltkrieg - und der Trennung von Kandinsky - hatte Münter ein unruhiges Leben gelebt, abwechselnd in Köln, München, Berlin und Murnau. Nach ihren Reisen kehrte sie immer wieder zu diesem Ruhepol zurück und fand auch während des Zweiten Weltkriegs dort die Ruhe zum Malen in der von ihr so geliebten Landschaft. 1929/1930 hatte ein längerer Aufenthalt in Paris ihrem Schaffen neue Impulse gegeben. 1931, in dem Jahr als das Bild entstand, zog sie mit ihrem Lebensgefährten Johannes Eichner wieder ganz nach Murnau. Dort entdeckte sie ihre Liebe zur oberbayerischen Landschaft wieder und schuf neue Bilder, die ihren Ruf als Malerin des bayerischen Voralpenlandes bis heute gefestigt haben. Die Blautöne der Bergkette hinter dem bereits herbstlich verfärbten Baum lassen die Schönheit des Blauen Landes für den Betrachter erfahrbar werden.

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