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Pablo Picasso

Visage

Steingut, bemalt, teilweise glasiert
1955
31,5 x 10,5 cm
Unterseite mit Blindstempel 'Madoura plein feu', mit Pinsel bezeichnet 'Edition Picasso' Auflage 500 Exemplare

Im Sommer 1946 war Picasso in Antibes. Er besuchte die jährliche Keramikausstellung in Vallauris und lernte Suzanne und George Ramié kennen, die dort die Töpferwerkstatt Madoura betrieben. Er besuchte die Werkstatt und modellierte drei Keramiken - und schon war sein Interesse für Keramik als Werkstoff und Malgrund geweckt. Als er im Jahr darauf wieder kam, hatte man die Stücke gebrannt und für ihn aufgehoben. Er hatte eine ganze Mappe von Entwürfen dabei, die er verwirklichen wollte. Dafür wurde ihm in der Werkstatt der Ramiés ein eigener Arbeitsplatz eingerichtet. Er modellierte Skulpturen, oder nahm für ihn gedrehte Teller, Vasen oder Krüge, die er oft mit der Hand umformte. Er ritzte und bemalte sie mit den für ihn typischen Motiven, wie Frauenakte, Faune und Stierkampfszenen, Eulen, Ziegen und Fische. 1948 zog er zusammen mit Françoise Gilot nach Vallauris. Es gefiel Picasso, Teil einer uralten Tradition zu sein, und Gegenstände zu schaffen, die man gebrauchen konnte. Dafür, daß er über die Werkstatt, das Material, den Brennofen und die Expertise der Meister verfügen konnte, kam Picasso mit den Ramiès überein, daß sie von ihm geschaffene Vorlagen als Auflage produzieren und verkaufen sollten.

Preis auf Anfrage

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