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Hermann Hesse

Berglandschaft im Tessin

Aquarell und Bleistift auf Maschinenbütten
5. April 1924
28 x 23,8 cm Darst. / 32 x 23,8 cm Blattgröße
auf dem oberen Papierrand links datiert '5. April 24' rückseitig mit Stempel von Heiner Hesse, dem Sohn des Künstlers und nummeriert '267'

Hermann Hesse, der Basel eine Lehre als Buchhändler absolviert hatte, war mit seinem 1904 veröffentlichten Roman "Peter Camenzind" so erfolgreich, daß er als freier Schriftsteller arbeiten konnte. 1912 zog er nach Bern. Der erste Weltkrieg und familiäre Probleme stürzten ihn in tiefste Depressionen. Die Begegnung mit der Psychoanalyse wurde zu einem Wendepunkt. Während der Krise begann er, als Selbsttherapie kleine Aquarelle zu malen, die ihm in harten Zeiten ein kleines Einkommen sicherten. 1919 übersiedelte Hesse nach Montagnola im Tessin. Die erste Ausstellung seiner Aquarelle wurde 1920 in der Kunsthalle Basel gezeigt. 1921 erschien die Kunstmappe "Elf Aquarelle aus dem Tessin". 1922 Aquarell-Ausstellung in Winterthur zusammen mit Bildern von Emil Nolde. Beginnend mit kleinen autodidaktischen Bildchen zur Überwindung einer Lebenskrise hat Hesse in etwa 3000 Aquarellen ein bedeutendes malerisches Werk geschaffen, das in leuchtenden Farben die Schönheiten des Tessins vermittelt.

Preis auf Anfrage

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