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George Grosz

Liebespaar

Tuschpinsel und Bleistift auf Papier
1932
59,8 x 45,9 cm
signiert, betitelt und bezeichnet 'No 7 Liebespaar' unten links bezeichnet '7284 … 18 cm breit' unten Mitte rückseitig bezeichnet 'simpl 32' sowie mit Nachlaß-Stempel und -Nr. '3-113-2'

George Grosz war ein scharfer Beobachter, er legte mit seinem, wie er selbst sagte, "messerscharfen" Zeichenstil den Finger auf die Probleme der Gesellschaft und stellte die Dekadenz, Verrohung, Korruption und soziale Ungerechtigkeit seiner Zeit dar. Die Hauptstadt Berlin, damals Zentrum des kulturellen Geschehens in Deutschland, war der ideale Ort für Grosz, der ab 1912 dort lebte. Die vorliegende Zeichnung schickte er im Februar 1932 an den Simplicissimus. Sie wurde unter der Überschrift "Philosophie" veröffentlicht, der Text darunter lautete: "Siehste Engelchen, det is nu mal das kurze Jlück der Liebe: mit Scherzen fängtse an, und mit Alimenten hörtse uff!"

Preis auf Anfrage

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