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Karl Schmidt-Rottluff

Freundinnen

Holzschnitt auf Papier
1912
30,3 x 23,8 cm Darst. / 59 x 46 cm Blatt
signiert und datiert unten rechts

Der erste Besitzer des Blattes war der Kunsthistoriker Wilhelm Niemeyer (1874-1960). Der Sohn eines Pastors studierte Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte in Heidelberg und Leipzig. Ab 1905 war er Dozent an der Kunstgewerbeschule Düssel-dorf, ab 1910 Dozent für Kunstgeschichte und Bibliotheksleiter an der Staatlichen Kunst-gewerbeschule in Hamburg. 1909 war er Mitgründer des Sonderbund Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler in Düsseldorf. Niemeyer gründete 1920 den Kunstbund Hamburg. Gemeinsam mit Rosa Schapire, der Verfasserin des Werkverzeichnisses der Graphik Schmidt-Rottluffs, gab er zwischen 1921 und 1923 die Monatszeitschrift Kündung heraus, die wichtigste expressio-nistische Zeitschrift Hamburgs. Er wurde passives Mitglied der Brücke. Niemeyer freundete sich mit Karl Schmidt-Rottluff an und war Sammler seiner Werke. 1916 setzte er sich dafür ein, den Künstler vom Kriegsdienst zu befreien. 1938 wurde er in den vorzeitigen Ruhestand entlassen, nach-dem er 1937 in der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München als Befürworter der modernen Kunst verunglimpft worden war. Wilhelm Niemeyer starb am 27. August 1960 in Hamburg.

Preis auf Anfrage

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