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Paul Klee

Enzianisches Stilleben

Pastell auf Batist auf Karton
1938
43 x 41 cm
signiert oben rechts datiert, betitelt und bezeichnet 'X 3' auf dem Original-Karton

1938 schuf Klee eine Reihe von Bleistiftzeichnungen, in denen er figürliche Motive fragmentierte. Das erste darauf folgende farbige Werk war „Fragmenta Veneris“ (1938,381), in dem der Künstler die Göttin Venus, den Inbegriff der Schönheit, dekonstruiert hat. In der Fortsetzung der Reihe gestaltete Klee die Fragmente zunehmend abstrakter, so daß nur noch einzelne Elemente eine erkennbare Form haben, die den Werken ihren Titel geben, wie in „Auch eine schwarze Feige“ (1938,382) und dem vorliegenden Werk „Enzianisches Stilleben“ (1938,383). Aus den undefinierbaren Formen sticht hier der leuchtendblaue Enzian mit den gezackten Blütenblättern deutlich hervor. Die Formen, die einander nicht berühren, scheinen schwerelos auf der Bildfläche zu schweben. Die von Klee gemalten Elemente wirken wie Vorläufer der ab 1941 von Henri Matisse geschaffenen Scherenschnitte.

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