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Ewald Mataré

Türklinke I (2 Exemplare mit Manschetten und neuem Schloß)

Bronze, mit goldbronzefarbener Patina
1954
Breite je 22 cm
jeweils an der Unterseite Signaturpunze zwei von 26 bekannten Güssen

In den Jahren zwischen 1947 und 1954 wurde Ewald Mataré zu einem der wichtigsten Künstler in der Zeit des Wiederaufbaus der Stadt Köln. Beginnend mit der Auftragsarbeit für Türen und Portale des Kölner Doms - unterstützt durch seinen Meisterschüler Joseph Beuys - beschäftigte sich der Künstler auch intensiv mit der Gestaltung von Türgriffen und -klinken. Neben den wichtigen sakralen Aufträgen waren auch die verschiedenen profanen Aufträge, wie die des Architekten Jupp Engels für die Ausstattung von Privathäusern, in den 1950er Jahren prägend für die Weiterentwicklung von Matarés künstlerischem Schaffen. 1951 war Mataré involviert in das Ausstattungsprogramm des Wallraf-Richartz-Museums, erhielt 1956 den Auftrag zur Gestaltung der Eingangstüren des wieder aufgebauten Gürzenich und schuf den Taubenbrunnen vor dem heutigen Kölner Domforum. Seine archtitekturbezogenen Werke brachten ihm internationale Anerkennung und den Auftrag zur Gestaltung der Türen der Weltfriedenskirche in Hiroshima.

Preis auf Anfrage

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