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Fernand Léger

Composition Monumentale

Öl auf Leinwand
1938
65 x 54 cm
signiert und datiert unten rechts

Auf dem Höhepunkt des Kubismus entwickelte Fernand Léger eine Version, die zu seinem ganz eigenen Stil wurde. Statt der gedämpften Farben der kubistischen Werke von Braque und Picasso verwendete er strahlende Primärfarben und seine gerundeten Formen wurden scherzhaft „Tubismus“ genannt. Obwohl er seine Motive abstrahierte, sind sie meist noch erkennbar. Er wird als Vorreiter der Pop Art angesehen. Léger reiste im September 1938 mit dem Schiff nach New York um Nelson Rockefellers Wohnung auszumalen und kam im März 1939 nach Paris zurück. Es war sein dritter Besuch in den USA. In New York entwarf der Künstler außerdem ein Wandgemälde für die Fassade des Consolidated Edison Building in Flushing Meadows für die Weltausstellung 1939. Es wurde von Arbeitern ausgeführt. Die Weltausstellung wurde im April 1939 eröffnet, das Gebäude mit Wandgemälde wurde nach deren Ende demoliert. Zu dieser Zeit waren seine meisten Werke Stilleben oder abstrakte Kompositionen, nur auf wenigen sind auch Figuren zu sehen. In den Bildern der Jahre 1938 und 1939 realisierte Léger seinen “Neuen Realismus”, ohne versteckte Bedeutungen oder Botschaften. Der Künstler wollte, daß sein Werk ein Ruhepol sei, an dem der Betrachter sich erfreuen solle, ohne sich fragen zu müssen, was es darstellt oder bedeutet.

Preis auf Anfrage

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