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Max Ernst

Ci-fut une hirondelle

Gipsrelief, bemalt
1927
ca. 22 x 23 cm
signiert und numeriert '12/7' unten links eines von 12 individuell bemalten Exemplaren

Nach 1921 ließ Ernst die intensive Dada-Zeit hinter sich und widmete sich der surrealistischen Bewegung, deren großer Einfluß er wurde. Vögel hatten schon seit der Kindheit eine wichtige Rolle im Leben des Künstlers gespielt. Im Januar 1906 starb sein Papagei, den er sehr liebte, am selben Tag als Ernsts kleine Schwester geboren wurde. Er war davon überzeugt, daß der Vogel in dem Baby wiedergeboren war. Oft malte er menschliche Figuren mit Vogelköpfen oder vermenschlichte Vögel. Ernst nannte sich selbst Loplop, der Vogelobere, der zuerst 1928 in einem Gemälde auftauchte. Zwischen 1925 und 1928 wurden Werke mit Vögeln von verschiedenen Künstlern in "La Révolution surréaliste" abgebildet, darunter „Deux enfants sont menaces par une rossignol“, „La Belle Jardinière“ und 'Monument aux oiseaux', von Ernst, „La Naissance des oiseaux“, „Oiseau percé de flèches“, and „Mort d’un oiseau“ von André Masson und „Personnage jetant une pierre à un oiseau“ von Joan Miró. "Ci-fut une hirondelle" war das erste Auflagenobjekt von Max Ernst. Es wurde im März 1928 in der Zeitschrift "La Révolution surréaliste" annonciert. Die zwölf Gipsabgüsse seiner Auflage bemalte Max Ernst unterschiedlich, so daß sie wieder zu Unikaten wurden.

Preis auf Anfrage

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