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August Macke

Pierrot

Bronze
1912/posthumer Guß
34 x 7,5 x 6,5 cm
mit Signatur, numeriert 4/10 und mit Gießerstempel 'Noack, Berlin' Posthume Auflage in Bronze nach einer Holz-Skulptur von 1912

Gegossen durch Galerie Aenne Abels in den 1960er Jahren. August Macke war 1910 mit seiner Familie nach Bonn gezogen, wo ihnen seine Schwiegermutter das Haus neben ihrem eigenen, das ihr gehörte, zur Verfügung stellte und ihm ein Atelier im Dachgeschoß ausbauen ließ, sein erstes richtiges Atelier. 1911 hatte er sich dem "Blauen Reiter" angeschlossen und nahm an der ersten, sowie 1912 an der zweiten Ausstellung teil, war jedoch mit dem hohen geistigen Anspruch und der Dominanz Kandinskys nicht einverstanden. Franz Marc, mit dem in Bayern eine enge Freundschaft entstanden war, besuchte ihn 1912 in Bonn, er wollte mit Macke zusammen arbeiten, gemeinsam bemalten sie eine Wand seines Ateliers. Macke schuf nur sehr wenige Skulpturen. Den Pierrot, ursprünglich aus Holz, schuf Macke als Stütze für ein Buffet. Macke schuf mehrere Gemälde und Zeichnungen mit dem Pierrot als Thema. Die Figur stammt aus der der Commedia dell’arte des italienischen Renaissancetheaters. Pierrot, der glücklose Gegenspieler des Arlequino, ist der Verlierer im Kampf um die Liebe der Colombine und war über die Jahrhunderte ein beliebtes Motiv in der Kunst.

Preis auf Anfrage

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