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Christian Rohlfs

Groteske Köpfe (Ruhe und Leidenschaft)

Linolschnitt auf bräunlichem Papier
1915
23,5 x 32,1 cm
signiert unten rechts

Rohlfs war bereits seit 30 Jahren Maler, als er begann, sich mit graphischen Techniken zu befassen. Im Juni 1910 schrieb er an einen Freund "Wenn du mir einen großen Gefallen tun willst, so sieh mal zu, ob Du mir 5 – 6 Linoleumstücke verschaffen kannst (…) Ich habe schon auf Cigarrenholzbrettern geschnitten, die sind aber zu klein und das Holz splittrig.“ Dies war der Beginn seines graphischen Schaffens, dem er sich von da parallel zur Malerei widmete. Auffällig sind die kauzigen Figuren, die oft humoristische Szenen bevölkern, wie "Groteske Eheszene", und die Köpfe von "Hexe", "Mann mit spitzer Nase" oder das vorliegenden Blatt. Hier beweist der Künstler nicht nur seine Beherrschung der graphischen Techniken und sein Gestaltungstalent, sondern auch seinen Humor.

Preis auf Anfrage

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