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Bridget Riley

London 1931 - lebt und arbeitet in London

Bridget Riley, eine der Hauptvertreterinnen der Op Art, bezog die Inspiration für ihre malerischen Untersuchungen der Farbe aus der Malerei der Renaissance und der klassischen Moderne, insbesondere von Künstlern wie Piero della Francesca oder Georges Seurat. Hinzu kam der Einfluß der abstrakten Farbfeldmalerei der sechziger Jahre, die Riley zu einer Art optischen Versuchsanordnung in ihrer streng geometrisch-abstrakten, oftmals stereometrisch verzerrten Malerei führte. Folgerichtig beschränkte sie sich zunächst auf Schwarz, Weiß und Grautöne, um das Vokabular ihrer geometrischen Muster zu entwickeln. Die auf diese Weise flirrenden Bildflächen, die dem Auge trotz vollkommen konkreter Abstraktion Tiefenräume und sogar Bewegung suggerieren, verstärkte die Künstlerin durch den kräftigen Einsatz starker Farben. Bridget Riley gelingt es in ihrem Werk durch alle formalen Erweiterungen und Veränderungen hindurch über Jahrzehnte eine stringente, klare Bildsprache zu bewahren. Trotz der scheinbaren Beschränkung auf wenige Ausdrucksmittel bleiben die Arbeiten in dem Sinne aktuell, als sie den Fortschritt der technischen Bilder unserer Gegenwart - von der Photographie und dem Film über das Fernsehen bis hin zu den digitalen Bildern des Internetzeitalters - in der ästhetischen Gestaltung nachvollziehen und kommentieren. Die Relevanz ihrer Arbeiten spiegelt sich in zahlreichen Preisen und, seit ihrer Teilnahme an der epochalen Ausstellung 'The Responsive Eye' von 1965 im Museum of Modern Art in New York, in der Vielzahl an bedeutenden Ausstellungen.

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