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Peter Halley

New York 1953 - lebt in New York

Peter Halley konzentriert sich in seiner Malerei völlig auf eine konstruktivistische Farbfeldmalerei, in der es ihm kompositorisch auf das Verhältnis von meist rechteckigen Formen und den Farbflächen ankommt. Als drittes Element erweiterte er sein Formenrepertoire durch unterschiedliche Farbqualitäten und -oberflächen, etwa durch die Verwendung von Neon- und Industriefarben oder die Beimischung von Sand oder anderen Partikeln und integriert so ein dreidimensionales Relief in seine Arbeiten. Zwar wurde Peter Halley aufgrund dieser formalen Eigenschaften seiner Werke einer postmodernen konkreten Kunst und dem Neo Geo zugeordnet. Inhaltlich bezieht er sich jedoch sehr wohl auf die Zeichensysteme und Kommunikationsformen der Gegenwart, insbesondere auf technoide Codesysteme wie das Internet oder Schaltpläne. Diese technologische Gliederung der Welt empfindet er als ein Gefängnis der Wahrnehmung, weshalb er seine geometrischen Farbfelder auch als 'Prisons' bezeichnet. Halley verbindet durch die kräftigen Farbkontraste und seinen kulturkritischen Ansatz ein starkes ästhetisches Element mit großer Intellektualität. Daher gehört er zu den bedeutendsten Malern der Abstraktion in seiner Generation. Mehr zu Peter Halley: https://www.galerie-thomas.de/peter-halley-gtm-de.html

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