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Emil Nolde

Nolde, Schleswig 1867 - 1956 Seebüll

Emil Nolde war einer der führenden deutschen Expressionisten, sowie besten Koloristen und Aquarellisten des 20. Jahrhunderts. Seine Phantasie entzündete sich besonders an Blumenmotiven. Aber auch Küstenlandschaften und religiöse Motive kamen in seinen Bildern häufig vor. Exotische Motive und Maskenbilder fanden durch Noldes großes Interesse am Primitivismus und seine Südseereise Eingang in seine Werke. Für kurze Zeit war Nolde Mitglied der Berliner Secession und der 'Brücke'. 1927 zogen die Noldes nach Seebüll, wo sie ein Haus mit anschließendem Atelier errichteten. Von den Nationalsozialisten diffamiert, wurden Noldes Werke in der Ausstellung 'Entartete Kunst' gezeigt, und 1941 ein Berufsverbot erteilt. Nolde malte heimlich kleinformatige Aquarelle, die er seine 'Ungemalten' Bilder nannte. Nach dem Krieg lebte und arbeitete Nolde bis zu seinem Tode 1956 in Seebüll; Haus und Garten sind heute Teil der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde.

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