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Günter Haese

Kiel 1924 - 2016 Düsseldorf

Günther Haese, der Meisterschüler von Ewald Mataré war, entdeckte Anfang der 1960er Jahre Messingdraht und das Innenleben zerlegter Uhren als Bauteile für räumliche Objekte und erhielt 1964 seine erste Einzelausstellung dieser Metallobjekte im Ulmer Museum. Diese Ausstellung begründete seinen internationalen Ruhm und mündete in eine Einzelausstellung im Museum of Modern Art in New York. Haese formte seine Werke zu durchsichtigen Körpern bestehend aus Messing und Phosphorbronze. Kugeln, Rädchen oder andere feingliedrige Teilchen sind an feinsten Spiralfedern in einem verlöteten Geflecht aus Drähten aufgereiht und bilden so außergewöhnliche kinetische Kunstwerke. Im Gegensatz zu den Künstlern der ZERO-Gruppe integriert Haese keine Motoren in seine kinetischen Skulpturen. Schon der kleinste Luftzug genügt ihnen, um ihre hauchfeinen Elemente in Bewegung zu setzen.

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