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Günter Fruhtrunk

1923 - München - 1982

Günter Fruhtrunk gilt als einer der wichtigsten deutschen Künstler der Nachkriegsära. Zur Annäherung an die abstrakte Malerei verhalfen ihm seine Begegnungen mit Willi Baumeister und Julius Bissier Ende der 1940er Jahre. Als Fruhtrunk 1954 ein Stipendium erhielt, zog er nach Paris, wo er in den Ateliers von Fernand Léger und Hans (Jean) Arp arbeitete. 1955 präsentierte er seine Werke zum ersten Mal dem Publikum in der Pariser Ausstellung des Cercle Volney von René Drouin. Fruhtrunk lehrte an der Kunstakademie München und nahm an der documenta teil. Die Bedeutsamkeit des Künstlers für die deutsche Nachkriegskunst war immens: Fruhtrunk nämlich transportierte die Ideen des Konstruktivismus in eine rhythmische Bildwelt leuchtender Farben, indem er mit bunten Diagonalstreifen eine dynamische Formensprache erzeugte. Seine bekannteste Komposition ist das von ihm 1970 entworfene Design der Aldi-Nord Plastiktüte. Zahlreiche Werke Fruhtrunks befinden sich in deutschen Museen; eine der umfassendsten privaten Zusammenstellungen seiner Werke besitzen Maximilian und Agathe Weishaupt.

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