Über uns

Die Galerie Thomas widmet sich seit über 50 Jahren der Vermittlung von Kunstwerken des Deutschen Expressionismus und der Klassischen Moderne und zählt zu den führenden internationalen Galerien. Sie vermittelt wichtige Gemälde und Skulpturen aus diesem Spezialgebiet und leistet so einen wichtigen Beitrag beim Auf- und Ausbau hochwertiger Kunstsammlungen.

Raimund Thomas und Silke Thomas legen großen Wert auf den direkten Kontakt zu den Sammlern; im persönlichen Gespräch - gleich ob in den Galerieräumen, auf Kunstmessen oder bei Sammlern zu Hause - werden Ideen entwickelt, Fachwissen ausgetauscht und Verhandlungen abgeschlossen.

Die Kunden der Galerie schätzen neben der fachlichen Kompetenz und dem breiten Netzwerk an Kontakten, vor allem Werte wie Diskretion, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, sowie den Qualitätsanspruch auf höchstem Niveau.

Die Historie

Der gebürtige Krefelder Raimund Thomas eröffnete 1964 seine Galerie im 3. Stock der Maximilianstrasse 25. Der damals 26-Jährige wollte einen Raum schaffen "für Menschen, die unkonventionell denken". Seine Grundeinstellung war es, dass eine Galerie sowohl ein Verkaufsraum ist, als auch ein Ort der Auseinandersetzung und des Gesprächs.

Die Galerie avancierte bald zu einer erstklassigen Adresse für Moderne Kunst und gehört heute zu den international führenden Vermittlern von Werken des Deutschen Expressionismus und der Klassischen Moderne. Seit 1996 führt Raimund Thomas die Galerie gemeinsam mit seiner Tochter, der Kunsthistorikerin Silke Thomas.

1960er - Gründung und erste Jahre

In den ersten Jahren stand die Avantgarde im Mittelpunkt des Galerieprogramms mit Ausstellungen von Yves Klein, Piero Manzoni, Josef Albers, Cy Twombly, Eduardo Chillida, aber auch Gerhard Richter, Joseph Beuys, Dieter Roth, Horst Antes, und Gotthard Graubner.

Auch in der Vermarktung von Kunst ging Thomas in dieser Zeit neue Wege: Zusammen mit einer kleinen Gruppe weiterer Kollegen gehörte Raimund Thomas 1967 zu den Gründungsmitgliedern des Kölner Kunstmarktes, dem Vorläufer der heutigen Art Cologne.

1970er - Erweiterung des Programms

Mitte der 1970er Jahre verlagerte sich der Fokus der Galerie Thomas verstärkt auf die Klassische Moderne und den Deutschen Expressionismus mit Ausstellungen von Max Pechstein, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff oder Emil Nolde. Ein absolutes Highlight der 1970er Jahre war die Oskar Schlemmer-Ausstellung von 1975. Seinen Durchbruch aber erlangte Thomas, als er 1978 eine Ausstellung mit hundert zuvor nie gezeigten Werken von Alexej von Jawlensky präsentieren konnte.

1980er - Sammlung Rheingarten, Graffiti, A11 Art Forum

Gleich zu Beginn des Jahres 1981 erwarb Raimund Thomas die 'Sammlung Rheingarten'. Hinter dem Decknamen verbarg sich eine der exzellentesten Expressionisten-Sammlung Deutschlands, u.a. mit Werken von Max Beckmann, Heinrich Campendonk, Lovis Corinth, Adolf Erbslöh, Lyonel Feininger, George Grosz, Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Franz Marc, Henry Moore, Otto Mueller, Edvard Munch, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff. Die Vermarktung dieser Sammlung festigte Thomas' Renommee auf dem Gebiet des Deutschen Expressionismus und der Klassischen Moderne.

Ein weiteres viel beachtetes Projekt dieser Jahre war 1984 eine Ausstellung mit den Hauptakteuren der New Yorker Graffiti-Szene. Raimund Thomas lud die New Yorker Graffiti-Künstler Daze, Noc, Lady Pink, Toxic, Crash, Seen und Zephyr – und ihren Frontmann A-One nach München ein. Vor der Galerie, auf der noblen Maximilianstrasse und in direkter Nachbarschaft zu den edelsten Geschäften kam es zu einer öffentlichen Spray-Aktion.

Auch in die 1980er Jahre fällt die Gründung des A11 Art Forum. Die über 2000 qm großen Räume waren als private Kunsthalle konzipiert und wurden im März 1987 mit der Ausstellung der 'Sammlung Thomas - Kunst aus den achtziger Jahren' eröffnet. Das Spektrum der Ausstellungen reichte vom kompletten lithographischen Werk von Pablo Picasso bis hin zu Bildern der italienischen Transavangardia (Enzo Cucchi, Sandro Chia, Francesco Clemente, Nicola de Maria, Mimmo Paladino). Die 'Neuen Wilden' wie Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Salomé, Bernd Zimmer, u.a. waren neben Rupprecht Geiger, Otto Piene, Victor Vasarely genauso vertreten wie junge Künstler aus China. Joseph Beuys, der 1986 verstarb, wurde im A11 Art Forum mit einer Hommageausstellung gewürdigt. Auch Buchheims Aquarelle 'Die Tropen von Feldafing' wurden in den Räumen in der Adelgundenstrasse vorgestellt. Aus wirtschaftlichen Gründen musste das A11 Art Forum im Sommer 1990 wieder geschlossen werden.

1990er - traditionelle Werte

Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage und dem Einbruch des Kunstmarkts 1989/1990 verlagerte sich das Ausstellungsprogramm in den folgenden Jahren wieder auf die traditionellen Werte der Deutschen Expressionisten und der Klassischen Moderne. In diesen Jahren zeigte Raimund Thomas bekannte Größen wie Hans Hofmann, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Edvard Munch, Emil Schumacher, Lyonel Feininger oder Alexander Archipenko.

2000 - bis heute: Rückblick und Neuanfang

Zur Jahrtausendwende widmeten sich zwei Ausstellungen einem Rückblick auf die Moderne des 20. Jahrhunderts - Highlights in der Ausstellung 'Meisterwerke II' und die Themen-Show 'Abstraktion nach 1945'. Weitere wichtige Ausstellungen dieses Jahrzehnts umfassen Präsentationen von Farbmalern wie Henri Matisse, Sam Francis oder Ernst Wilhelm Nay. Daneben zeigten wir Themenausstellungen mit Skulpturen von Joan Miró, William Turnbull, Markus Lüpertz, u.a. Auch 'raumgreifende' Projekte wurden in diesen Jahren von der Galerie Thomas initiiert, so beispielsweise 2007 die Präsentation von Fernando Boteros sinnlichen Monumentalskulpturen auf der Museumsinsel in Berlin. Im Frühjahr 2009 wurde eine vielbeachtete Ausstellung von Chaim Soutine gezeigt. Im Herbst desselben Jahres zeigte die Galerie Thomas eine ebenfalls hochgelobte Einzelausstellung der Skulpturen von Alexander Archipenko.

2009 fassten Raimund Thomas und Silke Thomas den Entschluss eine zweite Galerie zu gründen, die sich der Präsentation etablierter zeitgenössischer Kunst widmen sollte. In der Türkenstrasse 16, vis-à-vis der Pinakothek der Moderne, dem Türkenturm und der Sammlung Brandhorst, wurden dazu neue und großzügigere Räume angemietet. Im Oktober 2009 wurde die Galerie Thomas Modern mit Werken von Joseph Beuys, Anselm Kiefer und Cy Twombly eröffnet.

In der Maximilianstrasse 25 waren ab 2009 bedeutende Künstler wie Fernando Botero, Hans Arp, Eduardo Chillida, Max Beckmann und Pablo Picasso zu sehen. Ein besonderer Schwerpunkt war die Gegenüberstellungen von Künstlerpersönlichkeiten, denn gerade durch den Vergleich vermittelt sich dem Betrachter ein noch tieferes Verständnis. 2010 waren es Alexander Calder und Joan Miró, deren Werke Seite an Seite gezeigt wurden. 2012 folgten dann Ernst Ludwig Kirchner und Willem de Kooning und 2013 standen sich Edvard Munch und Ernst Ludwig Kirchner gegenüber. 2014 folgte ein Huldigung der Künstlervereinigung 'Die Blaue Vier', die 1924 von Paul Klee, Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Alexej von Jawlensky gegründet wurde.

Im Jahr 2014 feierte die Galerie Thomas ihr 50. Jubiläum zusammen mit dem 5. Geburtstag der Galerie Thomas Modern. Eine rückblickende Ausstellung in den Räumen der Maximilianstrasse 25 und der Türkenstrasse 16 zeichnete die Geschichte der Galerie nach und ein großes Fest rundete das Jubiläum Anfang September ab.

2015 fand ein weiterer Neuanfang statt: Die Werke der Expressionisten und der Vertreter der Klassischen Moderne zogen um von der Maximilianstrasse in das mittlerweile etablierte Kunstareal in der Türkenstrasse. Fortan sind beide inhaltlichen Standbeine der Galerie - das Klassische und das Zeitgenössische - unter einem Dach vereint.

Service

Zu einer umfassenden Kunstberatung gehört Vertrauen. Seit über 50 Jahren vermittelt die Galerie Thomas Bilder und Objekte der Klassischen Moderne und des Expressionismus sowie der Kunst nach 1945.

Aufgrund unserer langjährig etablierten Netzwerke beraten wir Sie erfahren und kompetent beim Ankauf und Verkauf von Kunstwerken. Darüber hinaus sind wir Ihnen gerne bei jeder Aufgabe behilflich, die im Umgang mit Kunstwerken entsteht.

 

Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • An- und Verkauf von Kunstwerken
  • Wissenschaftliche Einordnung und Dokumentation zu Werken, die uns zum Verkauf anvertraut werden
  • Werteinschätzung
  • Abwicklung für Echtheitsprüfung durch die jeweiligen Experten
  • Konzeption und Analyse von Sammlungen
  • Vermittlung zu kunsthistorischer Dokumentation und Archivierung, sowie Katalogisierung von Sammlungen
  • Vermittlung von Leihgaben aus Privatsammlungen für nationale und internationale Museumsausstellungen, sowie treuhänderische Verwaltung von Dauerleihgaben von privaten Sammlungen an Museen
  • Vermittlung von Versicherungsexperten
  • Kontakt zu Experten in Steuerfragen zu Themen wie Schenkungen, Vererbung oder Leihgaben an Museen
  • Beratung zur Rahmung, Hängung, Beleuchtung
  • Vermittlung von erfahrenen Kunstspediteuren für Transporte im In- und Ausland
  • Beratung in Fragen der Erhaltung und Restaurierung von Kunstwerken

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