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Me, Myself and I

Galerie Thomas Modern zeigt neue Portrait-Reihe von Jim Dine

Die Urfrage nach der eigenen Existenz treibt Jim Dine seit Beginn seiner Karriere um. Schon als Kind soll der Spiegel eine eigene Faszination auf den großen amerikanischen Künstler ausgeübt haben, woraus eine immense Anzahl an Selbstportraits entstanden ist. Parallel zur Einzelschau in der Münchner Versicherungskammer zeigt die Galerie Thomas Modern eine druckfrische Werkgruppe: sieben großformatige und zum Teil farbige Graphiken mit dem Titel „Myself“.

Es hat durchaus pragmatische,  aber auch philosophisch-psychologische Gründe, warum Dine immer wieder zu seinem Selbstbildnis zurückkehrt: „Ich muss keinem Modell sagen, dass es still sitzen soll, denn ich kenne den Kerl, den ich gerade ansehe.“ Allerdings auch: „Und auf der anderen Seite weiß ich nun wieder nicht, wen ich gerade ansehe. Meine Psychologie ist das Hauptthema für mich, es ist überhaupt das wichtigste Thema in meiner gesamten Karriere. Ich finde mein Unbewusstes unheimlich interessant“, sagt Jim Dine im Gespräch mit Antonia Hoerschelmann. Die Kuratorin für Moderne und Zeitgenössische Kunst der Wiener Albertina hat auch die laufende Ausstellung „I never look away“ in der Versicherungskammer Kulturstiftung in München kuratiert.

Die Ausstellung "Jim Dine. I never look away" in der Versicherungskammer Kulturstiftung München läuft vom 20. Februar bis 12. Mai 2019.

> Mehr zu Jim Dine bei Galerie Thomas

 

Jim Dine "Myself"

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