Ernst Wilhelm Nay Berlin, Deutschland 1902 - 1968 Köln, Deutschland

Bereits Nays figurative Anfänge der 30er und 40er Jahre standen unter dem Primat der Farbe. Nach dem Krieg pflegte er einen von Abstraktion und Kubismus geprägten expressiven Figurenstil. Doch in den 50er Jahren gewinnen Abstraktion und reine Farbe die Oberhand. Auch in der theoretischen Auseinandersetzung sucht Nay den "Gestaltwert der Farbe", den er ab 1955 in den sogenannten Scheibenbildern in subtilen Farb- und Raumkompositionen erkundete. Im Spätwerk ab 1965 steigerte Nay die Strahlkraft in ornamentalen Bildern von kühl-greller Farbigkeit. Mit der Betonung der Farbe als gestaltender Kraft gilt Nay als wichtiger Vermittler einer abstrakten Bildsprache.

Mythe
Öl auf Leinwand
1949
50,5 x 75 cm
signiert und datiert unten rechts
rückseitig auf Keilrahmen signiert, datiert und betitelt
Scheibler 470
Preis auf Anfrage
 
Orakel
Öl auf Leinwand
1964
200 x 160 cm
rückseitig auf Keilrahmen signiert, datiert und betitelt
Scheibler 1135
Preis auf Anfrage
 
Gelb-Helioblau-Schwarz I
Öl auf Leinwand
1967
162 x 150 cm
signiert und datiert unten rechts
rückseitig auf dem Keilrahmen signiert,
datiert und nummeriert "Nr.18"
Scheibler 1239
Preis auf Anfrage
 
Rot-Grün-Gelb
Öl auf Leinwand
1968
162 x 150 cm
rückseitig auf Keilrahmen signiert, datiert und betitelt
Scheibler 1292
Preis auf Anfrage