Ernst Barlach Wedel, Deutschland 1870 - 1938 Rostock, Deutschland

Ernst Barlach gilt als der wichtigste Bildhauer des deutschen Expressionismus. Angeregt durch die russische Volkskunst und die mittelalterliche Mystik entwickelte Barlach ab etwa 1906 seine dem expressiven Realismus verpflichtete Formensprache. Der menschliche Körper wird dabei in Holz- und Bronzeskulpturen zum Ausdrucksträger für die symbolhaft überhöhte Darstellung existentieller, oft leidvoller Gefühle und Zustände wie Hunger, Elend, Trauer oder Sorge. Die blockhaft-erdenschweren Figuren sind gekennzeichnet durch Vereinfachung, Stilisierung, Monumentalisierung und einen geschlossenen linearen Umriß.


Der Rächer
Bronze
1914/posthumer Guss
44 x 22 x 58 cm
mit Signatur und Gießerstempel 'H. Noack, Berlin'
Auflage 30 Exemplare, nicht numeriert
Preis auf Anfrage

Der singende Mann
Bronze, mit brauner Patina
Gips von 1928/Bronzeguß von 1938
49 x 56 x 36,5 cm
mit Signatur und Gießerstempel 'H. Noack, Berlin'
Gesamtauflage 57 Exemplare

Schult 343, Carls 88
Preis auf Anfrage
Kussgruppe I
Bronze
Gips 1921 / posthumer Guss von 1969
17,7 x 16,9 x 9,5 cm
mit Signatur und Gießerstempel 'H. Noack, Berlin'
Gesamtauflage 20 nicht numerierte Exemplare,
davon 1 Lebzeitenguss

Laur 322, Schult 251
Preis auf Anfrage
 
Der Asket (Der Beter)
Bronze
Gips 1925 / posthumer Guss von 1974
42,4 x 19,5 x 21 cm
mit Signatur und Gießerstempel 'H. Noack, Berlin'
Gesamtauflage 15 nicht numerierte, posthume Exemplare

Laur 388, Schult 303
Preis auf Anfrage