Pressestimmen

Ein Streifzug durch die Presse der vergangenen Jahre…

 

Süddeutsche Zeitung, 23. Juli 2015: Thomas verlässt Maximilianstraße
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Galerie Thomas ihre Räume in der Maximilianstraße aufgeben würde. Und doch: Nach 50 Jahren verlässt hier ein Traditionsunternehmen die Straße, die einst als Top-Lage der Traum jedes Galeristen war. Aber die Zeiten haben sich geändert. Die Maximilianstraße hat in gleichem Maße an Bedeutung eingebüßt, wie das Kunstareal an Attraktivität hinzugewonnen hat. Zudem residiert die Galerie mit ihrem zeitgenössischen Ableger Thomas Modern schon seit fünf Jahren in eben jenem Kunstareal. Und dorthin verlagert sie nun auch ihr Geschäft mit den Expressionisten und der Klassischen Moderne.
FAZ , 13. Dezember 2014: Ein Gespräch mit Raimund Thomas zum fünfzigjährigen Jubiläum seiner Münchner Galerie - Was hat Ihnen am meisten Spaß gemacht?
[...] FAZ: Sie waren einer der achtzehn Pioniere, die 1967 den ersten Kölner Kunstmarkt abhielten, die weltweit erste Messe für Moderne Kunst und Vorläufer der Art Cologne.
RTH: Das war aufregend. Wir machten alles selbst, hängten Stoffbahnen zum Abteilen von Kojen. Heute sieht man: Das war der Startschuss zu dem inzwischen total ausgeuferten Messekarussell.
[...] FAZ: Was hat Ihnen am meisten Spaß gemacht?
RTH: Das "A 11 Art Forum", unsere private Kunsthalle in München. Wir eröffneten 1987 mit einem Documenat-8-Querschnitt. Ein tolles Projekt, aber leichtsinnig. Nach den extrem hohen Kunstpreisen kam 1989 die Krise. Ich hatte eine Million Mark ins A 11 gesteckt, musste dann verkaufen. Wir konzentrierten uns ganz auf den vergleichsweise weniger gebeutelten Markt, den Expressionismus.
Münchner Merkur, 06./07. September 2014: Eine Münchner Kunst-Geschichte
Kunden, Künstler, Klassiker: Raimund Thomas und seine Tochter Silke feiern das 50-Jahre-Jubiläum der Galerie Thomas.
Die Galerie Thomas, heute sowohl an der Maximilianstraße 25 als auch an der Türkenstraße 16 (als Galerie Thomas Modern) beheimatet, wird ein halbes Jahrhundert alt. Raimund Thomas (Jahrgang 1938) und seit 1996 seine Tochter Silke (Jahrgang 1966) bieten zusammen mit zwei Direktoren Hochkaräter wie Klassische Moderne, Expressionisten und Nachkriegs-Könner à la Tom Wesselmann oder Anselm Kiefer, aber auch „Ausreißer“ wie junge Kunst.
Handelsblatt, 05/06/07. September 2014: Lust auf Zeitgenossen. Seit 50 Jahren dreht die Galerie Thomas ein großes Rad im Kunstmarkt.
Silke Thomas, die seit fast 20 Jahren mit gleicher Souveränität wie ihr Vater die Galeriegeschäfte tätigt: „Wir wollen uns hier auf den etablierten, zeitgenössischen Markt ausrichten, der noch Potenzial besitzt.“ [..] Im Mai erst hat man es erlebt. Während in New York bei Christie’s ein Gemälde von Joan Mitchell den zweistelligen Millionen-Bereich erreichte, offerierte Thomas Modern amerikanische Abstrakte noch im oberen sechsstelligen Bereich. Wohin die Reise geht, weiß man nie, aber Imi Knoebel oder auch Rebecca Horn gehören in den Augen von Silke Thomas noch zum Kreis der Unterbewerteten.
Monopol Magazin Online, 02. September 2014: Interview mit dem Galeristen-Duo Thomas. "Man sollte nicht zu euphorisch sein"
Herr Thomas: [...] Ich habe immer gesagt: Als Galerist bist du Bankier, Handwerker, Innenarchitekt, Designer, Eheberater im Falle von Bilderverkäufen und vieles mehr. Das sind unendlich viele Details, die in diesem Beruf zusammenfließen, ihn abwechslungsreich und spannend machen. Wir arbeiten an zwei verschiedenen Orten, aber auch darüber hinaus in der Welt, an den unterschiedlichsten Messeplätzen – also, was will man mehr?
Süddeutsche Zeitung, Samstag 21. Juni 2014: Inszenierte Auftritte
Sehr präsent: Münchner Galerien auf der Art Basel
In einem White Cube präsentiert sich die Galerie Thomas. Aber die beiden Eingänge, mit einer Kiefer-Segal-Installation auf der einen Seite und einer Indiana-Baselitz-Warhol-Kombi auf der Anderen, wirken, als rolle man den roten Teppich aus.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.3.2014: Lasst mich den Löwen auch noch spielen (TEFAF Maastricht 2014)
Die zunehmend gut informierte Öffentlichkeit (durch das Internet und Kunstdatenbanken) wird in jedem Fall den Druck erhöhen. Ein gutes Beispiel für die Bedeutung der Provenienz ist bei Thomas aus München zu sehen: „Die Angst des Hasen“ von Franz Marc. Ein schräges, etwas gewolltes Gemälde mit einem gespreizten Dalmatiner und einem zusammengekauert hockenden Hasen, für 9,4 Millionen Euro. Es wäre ein Bild, prädestiniert für Beltracchi & Co. Doch auf Nachfrage kann die Galerie sehr viel Information bringen, die Überprüfung ermöglicht: „Franz Marc schuf das Gemälde im November 1912 in Sindelsdorf und trug es in seinem Notizbuch auf S. 55 als Nr. 93 ein.“ Dann folgt eine lange Provenienzenkette: Von der Galerie „Der Sturm“ in Berlin, um 1916 in den Besitz von Mechthild von Lichnowsky in London. Später taucht das Werk in der Galerie Günther Franke in München auf. Franke zeigte in seinen vorderen Geschäftsräumen die von den Nazis geschätzten Romantiker und hinten Max Beckmann und andere. Über das Guggenheim Museum in New York und amerikanischen Handel gelangte das Marc-Gemälde nun aus einer deutschen Privatsammlung zur Galerie Thomas.
NZZ, 7.12.2013: Art Basel in Miami Beach. Bekenntnis zu Floridas Sonne
Im Bereich der klassischen Moderne etwa hat die Galerie Thomas mit Max Beckmann einen starken Auftritt. Geradezu majestätisch dominiert dessen Bildnis zweier Frauen mit einer Katze von 1949 die Koje der Münchner Galerie und lässt bei einer derartigen Präsenz sogar den Preis als angemessen erscheinen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.9.2013: „Open Art“ in München. Mit allen Sinnen
Rund 65 Galeristen buhlen um die Aufmerksamkeit des Publikums, große Klassiker werden aufgeboten, zum Beispiel Max Beckmann, den die Galerie Thomas zeigt.
APPLAUS, 9/2013: In Harmonie vereint
Eingedenk des OPEN-ART-Jubiläums zeigt die Galerie Thomas in ihren Räumen in der Maximilianstraße eine sorgsam ausgewählte Überblicksausstellung zu Max Beckmann. 
DIE ZEIT, 6. Dezember 2012: "Der ist ein Ende, ich ein Anfang"
Ernst Ludwig Kirchner und Edvard Munch wird in der Galerie Thomas eine Doppelausstellung mit musealem Charakter gewidmet. Damit stellt sich die Frage nach der Aufgabenverteilung zwischen Museen und dem Kunstmarkt

Dürer ließ er noch aus Vorlbild gelten. Doch wenn es hieß, Edvard Munch habe ihn beeinflusst, reagierte Ernst Ludwig Kirchner allergisch.

[...] eine direkte Konfrontation seines Werks mit dem von Munch war in solcher Dichte bisher nicht zu sehen. Eine große kommerzielle Kunstgalerie hat somit die Funktion des Museum übernommen und präsentiert eine von Wissenschaftlern betreute Schau mitsamt Katalog.
Das Begleitbuch der Galerie Thomas zur Munch-Kirchner-Ausstellung enthält gleichfalls Beiträge von kunsthistorischen Spezialisten: dem Munch-Kurator Dieter Buchhart und dem ausgewiesenen Kirchner-Experten Gernd Presler.

Süddeutsche Zeitung, 13.11.2012: Parallelen? Niemals
Edvard Munch und Ernst Ludwig Kirchner haben nicht nur künstlerisch viel gemeinsam, was sie aber so nicht wahrhaben wollten. Nun stehen sie einander in einer Ausstellung gegenüber
Die Galerie Thomas hat jetzt den sehenswerten Versuch unternommen, die beiden Künstler, die den Expressionismus entscheidend prägten, einander gegenüberzustellen.
WELT, 26.5.2012: Die Blume als Mensch betrachtet
Wie Emil Nolde in Porträts und Naturbildern dem Grundsätzlichen auf die Schliche kam, zeigt jetzt die Galerie Thomas in München. Zu sehen ist dieses wunderbare Beispiel von Noldes radikalem Umgang mit widerstreitenden Farbtönen derzeit in der Galerie Thomas in München. Eigenhändig hat die Inhaberin und Nolde-Kennerin Silke Thomas eine feine Auswahl aus Noldes Werk zusammengestellt.
Handelsblatt.com, 6.2.2012: Preisspirale auf dem Weg nach oben
Monumentalität und der herbe Charme rostigen Stahls gelten hinlänglich als Markenzeichen des Spaniers Eduardo Chillida. Er ist in Deutschland vor allem als Schöpfer der überdimensionalen Eisenskulptur vor dem Bundeskanzleramt in Berlin bekannt. Auf dem Kunstmarkt hat sich der Baske, der vor zehn Jahren gestorben ist, einen ganz anderen Platz erobert: als Graphiker und Schöpfer monolithischer, kompakter Terrakotta-Skulpturen. [...] Die Preisspirale für diese Arbeiten dreht sich langsam aber unübersehbar nach oben. Zwischen 175.000 und 345.00 Euro kosten bei der Galerie Thomas die sieben derzeit angebotenen Lurra-Arbeiten, die nach Angaben von Juniorchefin Silke Thomas allesamt aus privaten Sammlungen stammen. [...] Spitzenstück bei Thomas ist eine Tuscharbeit der Serie „Gravitación“ von 1988. Die kompakte und doch fragile Komposition im Spannungsfeld von stützenden und tragenden Elementen.
SZ Extra Süddeutsche Zeitung, 26.1.2012: Galerie-Tipp
"Ich stelle nicht dar, ich frage", hat der 1924 in San Sebastian geborene Bildhauer einmal über seine künstlerische Arbeit gesagt. Mag sein, dass sich diese subtile Suche nach Grenzerweiterung im Material und in der Ästhetik bei seinen großen Formaten im Lauf der Zeit ein wenig verschliffen hat. Umso empfehlenswerter ist eine kleine Ausstellung in der Galerie Thomas (Maximilianstrasse 25, Freitag 27. Januar, bis 24. März) mit Skulpturen in Stein und Papierarbeiten, die Chillidas feinsinnig tastendes Suchen nachvollziehbar machen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. September 2011: Die stolzen Pioniere in Bayern
Apropos Führungen, zu ersten Mal gibt es ein Angebot für Kindern: In der Op-Art-Schau der Galerie Thomas spielt man mit ihnen vor Werken von Victor Vasarely, Bridget Riley oder Jesús Rafael Soto mit der optischen Wahrnehmung.
artinfo, 24. Juni 2011: Art Basel Blasts Off With Million-Dollar Sales at Its Turbo-Charged VIP Opening
Business was also buzzing at Munich's Galerie Thomas, which sold Robert Dealunay's Orphist "Reflied-disques" from 1936, in gouache and sand over pencil and cardboard, to a Swiss collector [...] and Anselm Kiefer's "Sonnenreste (Remains of the Sun)" from 1998, a work of mixed media and photography on paper that was attached to plywood, to another Swiss collector [...].
"It's a very strong opening day," said the gallery's Silke Thomas.
FAZ, 29. Mai 2011: Im Geflecht der Beziehungen
Werke aller Genannten und weitere von verwandten oder privat liierten Künstlern zeigt die Galerie Thomas in der Ausstellung „Familienbande“, verteilt auf beide Standorte in der Maximilianstrasse und in der Türkenstraße. Es ist ein wenig wie „Gala“ lesen: Wer mit wem? Was macht der Ex? Von Ulay hört man nichts mehr, seit Marina Abramovic ihm den Laufpass gab. Wer probt den Aufstand? Jeanne-Claude zum Beispiel, die darauf bestand, ihren Anteil am Ruhm des Gatten Christo einzustreichen. Dass vor allem Frauen den Kürzeren zogen, wenn sie, wie Sonja Delaunay-Terk, mit dem Partner mindestens auf Augenhöhe arbeiteten und dann trotzdem er als „Kopf“ galt, hatte man schon gewusst. Aber die Schau will ja nichts beweisen. Vor allem ist sehr viel gute Kunst geboten.
art-magazin.del, 26. Januar 2011: Gib mir fünf! Tipps der Woche. München: Hans Arp
Schwellenplastiken und Papierarbeiten des deutsch-franzäsischen Künstlers Hans Arp werden nun in der Münchner Galerie Thomas präsentiert. Sowohl die Collagen von Silhouetten als auch die dreidimensionalen Schwellenplastiken sind beide als eigene Werkgruppe zu sehen, allerdings erkennt man deutliche Parallelen. Beide lassen aus abtrsakter Geometrie Bekanntes entstehen: Menschliche Körper uind organische Formen.
Der Tagesspiegel, 13. März 2010: Unter Göttern
Die Maastrichter Tefaf ist die Kunstmesse der Superlative - und ein Museum auf Zeit
Die Klassische Moderne hat einen starken Auftritt bei der Galerie Thomas (München) mit Edvard Munchs "Sitzender junger Frau" von 1916 [...].
Süddeutsche Zeitung, 6./7. März 2010: Münchner in Maastricht: Ich packe meine Koffer...
Die Moderne und die zeitgenössische Kunst spielen in Maastricht nicht die erste Geige, gut besetzt sind sie dennoch: klassisch mit Fernand Légers prachtvoller Studie zu seinem großen Schleppdampfer von 1923 bei Thomas [...].
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.11.2009: Eine gewissermaßen zierliche Messe. Die Cologne Fine Art & Antiques kennt gut ihr Maß und ihr Ziel: Ein überzeugender Auftritt
Dass ein Marktführer wie die Münchner Galerie Thomas mit Messepräsenz weltweit einen starken Stand bespielt, demonstriert das zurückgekehrte Vertrauen in die Region; genannt seien aus dem Programm nur George Segals "Girl Standing in Nature" von 1976 (...) und, auch Hommage an den Standort, ein großartiger !Farbraumkörper" in erdigen Tönen von Gotthard Graubner aus dem Jahr 1974.
Abendzeitung , 11.11.2009: Boteros schillernde Zirkus-Bilder
Seine molligen Figuren wirken oft wie grollig-dralle Karikaturen, aber dass seine Dickerchen nicht einfach nur harmlos sind, zeigte zuletzt Fernando Boteros umstrittene Gemälde-Serie von 2004, in der der kolumbianische Maler Forlterszenen aus dem US-Militärgefängnis Abu Ghraib in typischer Botero-Manier nachstellte - und damit seiner Empörung Ausdruck verleihen wollte. Aber auch sonst sind seine Protagonisten in jeder Hinsicht schillernd: zwischen den Genres, zwischen Gut und Böse und zwischen den Geschlechtern. Jetzt zeigt die Galerie Thomas in ihren Stammräumen (Maximilianstraße 25) bis 23. Januar Bilder aus Boteros jüngsten "Zirkus"-Serie.
Süddeutsche Zeitung, 10.9.2009: Wo in München alles anfing. Von Archipenko über die "Spur" bis Pierre Soulages.
Die Galerie Thomas taucht mit dem 1887 in Kiew geborenen und 1964 in New York gestorbenen Bildhauer Alexander Archipenko tief in die Anfänge der Moderne ab. Aus dem Nachlass des Künstlers in Amerika hat Thomas eine hochkarätige Verkaufsschau zusammengestellt, die einer Neuentdeckung gleichkommt und die überraschenden künstlerischen Qualitäten, dieses an antiken Vorbildern orientierten Künstlers vor Augen führt.
Münchner Merkur, 15.4.2009: Starkes Bekenntnis zu Licht und Farbe
Die Münchner Galerie Thomas widmet diesem in deutschen Museen kaum vertretenen Künstler (Chaim Soutine) eine Ausstellung mit Hilfe zahlreicher unverkäuflicher Leihgaben: ein denkwürdiges Unterfangen. (…). Ein Sonderlob für die Galerie: was in Münchner Museen fehlt und was das Wiener Kunsthistorische Museum seit langem praktiziert, erleichtert hier das Verständnis - jedes Bild hat eine seitlich angefügte Erläuterung.
Welt am Sonntag, 29.3.2009: Schreiende Dramen auf der Leinwand - Chaim Soutine gehört zu den Entdeckungen des Kunstmarktes. Die Galerie Thomas präsentiert den Maler mit den eigentümlichen Bildern jetzt in einer Soloschau
Auch aus den Auktionshäusern hört man lautes Lob für die Soutine-Aktion: "Was mir daran gefällt, ist, dass es ein deutscher Kunsthändler geschafft hat, eine One-Man-Show mit einem französischen Meister der klassischen Moderne zusammenzubringen", schwärmt Andreas Rumbler, Geschäftsführer von Christie's Deutschland. "Wie vor 100 Jahren ein Alfred Flechtheim oder ein Herwarth Walden - das ist großartig."
 
Zeit Magazin, 26.3.2009: Die Krise setzt neue Energien frei: Galerien verwandeln sich in Museen - ein Beispiel aus München
In Deutschland hingegen gibt es gerade einmal drei Soutine-Gemälde in drei Museen. Die Galerie Thomas will die Bekanntheit des Malers nun auch hierzulande steigern. In ihren Münchner Räumen zeigt sie (…) 18 Landschaften, Stillleben und Bildnisse von ausschließlich musealer Qualität. (…). Mit solch musealen Ausstellungen kann man in Zeiten, in denen wenig gekauft wird, den eigenen Qualitätsanspruch demonstrieren.
International Herald Tribune, March 14-15, 2009: From German Expressionism to Modern Classic
Raimund Thomas was something of a pioneer when he founded a gallery showing avant-garde and contemporary art in Munich more than 40 years ago. With time, he came to concentrate on German Expressionism and built Galerie Thomas into a leading specialist in the field.